Höger: 3,8 Milliarden jährlich in der Wasserwirtschaft

Wasserwirtschaft sichert rund 3.500 Bauarbeitsplätze in NÖ an

Wien (OTS) - Rund 3,8 Milliarden Schilling jährlich werden in Niederösterreich im Bereich der Wasserwirtschaft investiert und mit fast 600 Millionen vom Land gefördert. Selbst vorsichtige Schätzungen bestätigen, daß damit rund 3.500 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft abgesichert werden. Ganz wesentlich ist aber auch, daß wir unserem Ziel, die Wasserqualität unserer Flüsse auf Güteklasse 2 zu bringen, ein schönes Stück nähergekommen sind, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Freitag nachmittags beim Spatenstich für eine neue Kläranlage in Gumpoldskirchen. "Wir haben in Niederösterreich inzwischen einen Anschlußgrad von fast 90 Prozent bei den Wasserversorgungsanlagen, und von immerhin schon rund 70 Prozent bei den Abwasserbeseitigungsanlagen erreicht - einer unabdingbaren Grundvoraussetzung zur Reinhaltung unserer Grundwässer als der Trinkwasserreserve der Zukunft", unterstrich Höger.

Allein von 1994 bis 1997 wurden rund 2.500 Kilometer Kanalleitungen neu errichtet und zirka 150.000 Landesbürger erstmalig an zeitgemäße Abwasserreinigungsanlagen angeschlossen. "Darüberhinaus wurden für rund 500.000 Einwohner die bereits vorhandenen Kläranlagen an den heutigen Stand der Technik angepaßt", erinnerte der Landeshauptmannstv. Insgesamt werden jährlich rund 250 Projekte eingeleitet oder fertiggestellt, "was in Summe eine der gewaltigsten Umweltinvestitionen des Landes darstellt". Umweltschutz kostet also zweifelshohne sehr viel Geld, schafft aber auch Arbeit. Gerade in der Wasserwirtschaft zeigt sich, daß Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sind, sondern symbiotisch zusammenwirken können. "Grundvoraussetzung ist allerdings eine möglichst hohe Beschäftigung und entsprechende Wertschöpfung in der Wirtschaft, um über die entsprechnenden Mittel verfügen zu können, die dann wieder investiert werden", erinnerte Höger abschließend.

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