NÖ Dokumentationszentrum feiert 20jähriges Bestehen

Reichhaltiges Jubiläums-Ausstellungsprogramm geplant

St.Pölten (NLK) - Der Revitalisierung des Karmeliterhofes in St.Pölten vor mehr als 20 Jahren verdankt das NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst Entstehen und dauerhafte Unterkunft. Heuer jährt sich die Gründung dieses Dokumentationszentrums zum 20. Mal, ein überaus reiches Ausstellungsprogramm ist für dieses Jahr vorgesehen.

Die "Initialzündung" für das Dokumentationszentrum erfolgte mit der Ausstellung "Malerei in Niederösterreich 1900 bis 1975" in der ehemaligen Kirche St.Peter an der Sperr in Wiener Neustadt, die
beim Landesverband der NÖ Kunstvereine den Wunsch nach einer Landesgalerie auslöste. Dem damaligen Leiter dieser Vereinigung, Prof. Franz Kaindl, gelang es nach mehreren Anläufen, mit Unterstützung des damaligen Kultur-Landesrates Leopold Grünzweig und des Leiters des Kulturamtes St.Pölten, Univ.Prof. Dr. Karl Gutkas, eine Unterbringung im revitalisierten Karmeliterhof zu erreichen. Seither dient das Dokumentationszentrum vor allem der Gegenwartskunst. Mittlerweile gibt es rund 4.000 Künstlerbiographien, die in Kürze auch über Computer abrufbereit sein werden. Der zweite große Tätigkeitsbereich sind Ausstellungen. Dem Dokumentationszentrum stehen im Karmeliterhof auch Sonderausstellungsräume zur Verfügung, mit "Österreichische Malerei nach 1945" wurde ein vielbeachteter Beginn gesetzt.
Seither gab es im Karmeliterhof 285 Ausstellungen, außerhalb weitere 280 Veranstaltungen. Gezeigt wurden nicht nur Künstler aus Niederösterreich, sondern auch aus den verschiedensten europäischen Ländern. Andere österreichische Bundesländer kommen immer wieder zum Zug.

Das heurige Ausstellungsprogramm hat viele Höhepunkte: Die eigentliche Jubiläumsausstellung findet vom 9. Oktober bis 7. November statt, in der die bisherige Entwicklung des Zentrums
anhand von Beispielen und Dokumenten nachgezeichnet wird. Weitere Ausstellungen im heurigen Jahr gelten den Künstlern Elisabeth
Homar und Leo Zogmayer (27. Februar bis 28. März), Emil Toman (3. bis 30. April), bekannten Künstlerpaaren (8. Mai bis 6. Juni), Textilkünstlern von der Akademie der bildenden Künste in Wien (19. Juni bis 11. Juli), Renate Merzinger-Pleban (17. Juli bis 29. August), Hans Fronius (11. September bis 3. Oktober), Kunst aus Südtirol (2. bis 23. Oktober) und Egon Haug (3. November bis 19. Dezember).

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