NÖ kaufmännische Schulen im Internet

Präs. Stricker: Europaweit vorbildlich

St.Pölten (NLK) - Im Herbst 1997 wurden in Niederösterreich seitens des Unterrichtsministeriums 18 Milionen Schilling und seitens privater Schulerhalter 3 Millionen Schiling in die PC-Ausstattung und in die Vernetzung der kaufmännischen Schulen investiert. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, haben viele Schulen durch die zusätzliche Aufbringung von Sponsorgeldern und durch die Unterstützung des Landesschulrates für Niederösterreich weiter vorgesorgt. Bald wird es daher möglich sein, auch in
einigen Klassenzimmern Computer für den "Normalunterricht" auf der Schulbank stehen zu haben.

Derzeit arbeitet jeder Schüler der 23 niederösterreichischen Handelsakademien und Handelsschulen in den Gegenständen Wirtschaftsinformatik, Textverarbeitung, Rechnungswesen und Betriebswirtschaftliche Übungen bis zu 6 Wochenstunden am PC. Aber auch in anderen Gegenständen und im Fremdsprachenunterricht macht man sich die neuen Medien zunutze. So werden nicht nur modernste CD-Rom eingesetzt, sondern es wird auch über e-mail und Internet weltweit kommuniziert. Vor allem in den Betriebswirtschaftlichen Zentren werden die von Schülern und Lehrern gemeinsam geführten Übungsfirmen international aktiv. In Niederösterreich gibt es in den kaufmännischen Schulen derzeit an die 100 Übungsfirmen. Fast jede hat ein Wirtschaftsunternehmen des Schulstandortes als
Partner, sodaß der unmittelbare Bezug zur Praxis gegeben ist. Firmeninhaber und Manager dieser Partnerfirmen sind von der Professionalität, dem Engagement und der Kreativität der Schüler und von deren Leistungen bei diversen Projekten beeindruckt.

Dank des besonderen Einsatz einiger Lehrer während der vergangenen Sommerferien konnten im August die Netzwerkschulungen für Lehrerkollegen an allen Schulstandorten in Niederösterreich beginnen, und dank des Engagements einiger Informatikspezialisten unter den Lehrern war es möglich, innerhalb kürzester Zeit die Schulen vernetzt zu haben. Diesen Lehrern muß besonderer Dank ausgesprochen werden, denn ohne sie wäre diese Installation und dauernde Betreuung nicht finanzierbar. Die neue Ausstattung
bedingt ein Umdenken in der Unterrichtsarbeit. Schüler werden gegenseitig zu Tutoren. Schüler können mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ihre Lernfortschritte testen. Schüler können mit differenzierten Aufgaben beschäftigt sein. Schüler erarbeiten Projekte, wobei jeder nach seinen besonderen Fähigkeiten von der Gruppe eingesetzt wird und der Lehrer dabei zum Projektmanager
wird. Dazu der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich, Adolf Stricker: "Unser berufsbildendes
Schulwesen ist nicht nur europaweit vorbildlich. Mittels
modernster Kommunikationstechnologie können wir nun auch weltweit unseren hohen Standard dokumentieren."

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