Breite Akzeptanz für Schulverbund in Wien Künftig pendeln weniger Donaustädter Schüler aus

Wien (OTS) - Die Anmeldefrist für die Aufnahme an Schulen in Wien 22, Donaustadt, ist vergangene Woche abgelaufen. Den aktuellen Daten sind folgende Entwicklungen zu entnehmen:

Obwohl die Zahl von Volksschulabgängern von 1.250 (1997/98) auf 1.400 (1998/99) gestiegen ist, müssen weniger AHS-Interessenten in andere Bezirke auspendeln. Betrug diese Zahl im Vorjahr noch 120, müssen heuer - trotz deutlich gestiegener Schülerzahl - nur knapp über 80 Kinder im ersten Anmeldeverfahren abgewiesen werden. Das bedeutet, daß die Zahl der auspendelnden AHS-Interessierten um ein Drittel gesunken ist.

Parallel dazu zeigt sich, daß die ehemaligen Hauptschulen, die jetzt im Schulverbund eingegliedert sind, an Attraktivität gewonnen haben. Mehr als die Hälfte der Donaustädter SchülerInnen werden im Schuljahr 1998/99 eine Schulverbund-Schule besuchen. Im Vergleich dazu meldeten sich wienweit ungefähr 62 Prozent der SchülerInnen nach der vierten Volksschulklasse für eine AHS an, 38 Prozent für eine Hauptschule.

"Insgesamt gesehen kann man von einer Entspannung der Schulsituation in der Donaustadt reden. Der Trend zum Auspendeln wurde gestoppt. Und für die zirka 80 Familien, deren AHS-Erstwunsch nicht erfüllt werden konnte, werden Schulplätze in benachbarten Bezirken angeboten werden", sagte Stadtschulratspräsident Dr. Kurt Scholz.

Scholz verwies auch darauf, daß die Planungsarbeiten für einen weiteren AHS-Standort in Wien-Donaustadt, bereits angelaufen sind. "Wenn die AHS - Heustadelgasse in zwei Jahren den Betrieb aufnimmt, wird erstmals seit vielen Jahren eine wirklich ausreichende Versorgung der Donaustadt mit den Wunsch-Schulplätzen der Eltern gewährleistet sein".

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Stadtschulrat für Wien, Martina Vitek,
Tel.: 01-525 25/77014

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