Liberale: Steuergelder für NÖ Landwirtschaftskammer streichen!

180 Mio trotz Pflichtmitgliedsbeiträgen nicht tragbar

St. Pölten (OTS) - Die Grundsteinlegung für die neue Landeslandwirtschaftskammer in St. Pölten nahm der Landwirtschaftssprecher des LIF NÖ, Ing. Rudolf Reisenberger zum Anlaß um wieder die Abschaffung der Doppelfinanzierung zu fordern. "Die LLK bekommt ca. 180 Mio an Landesgeldern, obwohl sie den Bauern ab 1ha (!) Pflichtbeiträge abverlangt", so Reisenberger. Und obwohl bei fast allen Budgetbereichen der Rotstift regiert, wird die Zuwendung an die Kammer jährlich um etwa 6 Mio aufgestockt. "Geld, von dem die Bauern wenig haben", sagte Reisenberger, wird doch ein Großteil in eine neue "Verwaltungsburg" in St. Pölten investiert. Reisenberger kritisiert auch, daß trotz dieser sicheren Doppeleinnahmen auch in Kammerkreisen überlegt wird, ob Beratung für die Bauern nicht Kostenpflichtig werden soll.***

"So wird die Landwirtschaftskammer nie ein modernes Dienstleistungsunternehmen werden", weiß der liberale Agrarexperte. Die Bevölkerung in NÖ zahle, die Bauern bald doppelt und die Landwirtschaftskammer profitiere, stellte Reisenberger fest. Es profitiert dann noch Raiffeisen, die die Tintenburg auf Leasingbasis finanzieren darf. Das Liberale Forum fordert die sofortige Streichung der Landesgelder und die Freiwilligkeit der Mitgliedsbeiträge. "Beratung darf natürlich etwas kosten, aber sowohl der NÖ Steuerzahler, wie auch die Bauern kommen bei Beratungstarifen günstiger weg", schließt Ing. Rudolf Reisenberger.=

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