Kurzreiter: Atom-Offensive ist längst in die Wege geleitet

Niederösterreich, 20.2.1998 (NÖI) Der einzig gangbare Weg in Sachen EU-Osterweiterung ist der, den Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in die Wege geleitet hat. So werden wir einer EU-Osterweiterung ohne Grenzlandförderung und ohne gründliche Vorbereitung sicherlich nicht die Zustimmung geben. "Zuerst müssen alle Risiken ausgeschalten werden. Die Sicherheit für unsere
Bauern und Arbeitnehmer muß durch längere Übergangsfristen gewährleistet werden und die östlichen Nachbarn müssen sich an europäische Standards in Sachen Wirtschaft, Umwelt und Soziales anpassen", stellte LAbg. Franz Kurzreiter klar.****

Kurzreiter wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, daß es auch keiner Aufforderungen seitens der GAL bedürfe, daß in Niederösterreich eine Atom-Offensive gestartet werden müsse. Sie ist mit dieser Forderung nämlich mehr, als spät dran. Es wurde bereits seit langem alles in die Wege geleitet, um den Gefahren
vor östlichen Atomreaktoren, entgegenzuwirken. So wurde bereits im Jahre 1993, als so manche noch gar nicht wußten, was niederösterreichische Landespolitik überhaupt ist, ein NÖ Bauftragter für Atomfragen bestellt. "Dieser Beauftragte wird klären, wie die Reaktoren Bohunice, Mochovce und Dukovany verhindert, oder abgeschaltet werden können. Darüber hinaus muß geklärt werden, ob sie überhaupt den EU-Standards entsprechen", betonte Kurzreiter.

- 1 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/03