Keusch: Weiterer Schritt zur Vollendung des "Mountainbike- Dreiländerecks" in Hollenstein

Österreichische Bundesforste öffnen Forststraßen für Mountainbiker

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich muß sich als "Mountainbiker-freundliches" Land etablieren. Das Fahren mit den geländegängigen Mountainbikes hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Trendsportart entwickelt. Dieser Trend muß im Sinne der Sportler, aber auch im Sinne der Tourismusgemeinden
unterstützt werden. Bereits im Herbst des Vorjahres
präsentierten die NÖ Sozialdemokraten in Person von Klubobmann
Dr. Hannes Bauer und Labg. Eduard Keusch ein Pilotprojekt in der Region Hollenstein, wo die örtliche Naturfreunde-Organisation
ein 6 Routen umfassendes Mountainbike-Projekt mit insgesamt 240 Kilometer Gesamtlänge konzipierte, welches auch die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark einbindet.****

Zum Thema "Öffnung von Forststraßen für die Benutzung durch Mountainbiker" fand nun am 18. Februar ein Gespräch in der Generaldirektion der Österreichischen Bundesforste statt. "Der Realisierung dieses Vorhabens ist man durch das gestrige
Gespräch ein gutes Stück nähergekommen - die Verantwortlichen
der Bundesforste haben die grundsätzliche Bereitschaft zur
Öffnung von Forststraßen auf vertraglicher Basis bekundet und es wurde in einem äußerst positiven Gesprächsklima unter anderem
die Frage des Benutzungsentgeltes diskutiert. Dabei
kristallisierten sich zwei Varianten heraus", freut sich SP-
Labg. Eduard Keusch.

Bei Instandhaltung sowie Beschilderung der Strecken durch die Bundesforste - inkl. Versicherung für Mountainbiker sowie Forstarbeiter (Deckung bis zu S 15 Mio. S pro Versicherungsfall)
- kämen Kosten von S 4,50/lfm/Jahr zum Tragen, bei
Instandhaltung durch die Bundesforste, jedoch Beschilderung bzw. Versicherung durch das Land Niederösterreich, wären Kosten von S 3,84/lfm/Jahr zu veranschlagen. "Somit wären bei der teureren Variante rund 270.000,- Schilling pro Jahr für die Bundesforste
zu veranschlagen, die mit rund 60 Streckenkilometer der größte Grundeigentümer der 6 Routen sind", so Keusch weiter.

"Bei den vorliegenden Routenvarianten liegt die Besonderheit
darin, daß keine "Inseln" gebildet werden sollen, sondern eine Anbindung an bereits bestehende Mountainbike-Gebiete in Oberösterreich bzw. in der Steiermark möglich wird. Es wird nun erforderlich sein, die Details mit den örtlich zuständigen Forstverwaltungen abzusprechen. Was die Region um Hollenstein anbelangt, wurde mit DI Blasel von der Forstverwaltung Waidhofen/Ybbs bereits Kontakt aufgenommen und eine detaillierte Besprechung über den Routenverlauf vereinbart", stellt Labg.
Eduard Keusch weiter fest.

"Mit diesem ersten Erfolg wurde nun ein weiterer wichtiger
Schritt zur Attraktivierung des Fremenverkehrslandes Niederösterreich geschaffen. Wir sind jedenfalls zuversichtlich, daß wir nach der grundsätzlichen Einigung mit den Bundesforsten nun auch mit den anderen betroffenen Grundeigentümern, aber auch mit dem zuständigen Tourismuslandesrat Niederösterreichs, einen Konsens erzielen werden und wir damit Niederösterreichs Position auf dem Gebiet der Trendsportarten weiter stärken werden",
schloß Labg. Keusch.
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