Schrefel: Lassen Feuerwehren nicht im Stich

Niederösterreich, 19.2.98 (NÖI) Vollstes Verständnis für die Anliegen der Feuerwehren zeigt der VP NÖ Abg. zum Nationalrat
Josef Schrefel. "Ich kann den tausenden freiwilligen Helfern an dieser Stelle eines versichern: Anläßlich der Novelle zum Führerscheingesetz, die noch vor dem Sommer geplant ist, wird die Volkspartei alles daran setzen, daß die 0,1 Promille-Grenze für Feuerwehrleute geändert und auch in der Frage der Befristung der Lenkerberechtigung, die hohe Kosten nach sich zieht, eine vernünftige Lösung gefunden wird", betont Schrefel.****

"Auch wenn noch harte Überzeugungsarbeit zu leisten sein wird, um das Verkehrsministerium für diese Vorhaben zu gewinnen -Minister Einem hält ja nach wie vor an der 0,1 Promille-Grenze für Feuerwehr-Lenker fest - bin ich zuversichtlich, daß der Minister seinen Widerstand in dieser Frage noch aufgibt. Auch er wird erkennen müssen, daß mit der derzeitigen gesetzlichen Regelung weder den tausenden freiwilligen Helfern noch dem Land ein guter Dienst erwiesen wird", so Schrefel weiter.

"Bei Berufskraftfahrern hat Alkohol am Steuer zu Recht nichts verloren, bei den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr ist die 0,1 Promille-Regelung nichts weiter als eine bösartige Schikane. Gerade für jene Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich dermaßen für das Gemeinwohl engagieren und oft genug dabei ihr Leben aufs Spiel setzen, sollte Einem doch mehr Verständnis aufbringen", so Schrefel abschließend.
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