ARBÖ lehnt eine Steuererhöhung für Dieselkraftstoff ab

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ lehnt eine Anhebung der Steuern auf Dieselkraftstoffe ab. Das Steueraufkommen der heimischen
Kraftfahrer ist mehr als ausgereizt. Das zeigt auch der kürzlich vom ARBÖ erstellte Vergleich von Mineralölsteuereinnahmen und Kfz-Bestand der letzten 26 Jahre.

Während sich die Einnahmen aus der Mineralölsteuer seit 1970 von 6,0 auf 36,2 Milliarden Schilling im Jahr 1996 versechsfacht haben, hat sich der Bestand an Fahrzeugen im gleichen Zeitraum von 2,2 auf 5,04 Millionen nur etwas mehr als verdoppelt. Seit 1987
die Zweckbindung des Bundesanteiles der MÖST (90 Prozent) für Straßenbau und -erhaltung aufgehoben wurde, tragen die Autofahrer kräftig zum allgemeinen Budget bei, betont der ARBÖ.

Derzeit werden auf Super Plus, Eurosuper und Normal 5,61 Schilling MÖST, auf Diesel 3,89 Schilling je Liter eingehoben.

Bei einer steuerlichen Angleichung des Dieselkraftstoffes an
die Ottokraftstoffe würde die "Schere" zwischen MÖST-Einnahmen und Pkw-Bestand weiter aufklaffen, stellt der ARBÖ fest. Zudem ist es nicht sinnvoll die, vom ARBÖ stets geforderte Kostenwahrheit für den unternehmerischen Schwerverkehr über eine Erhöhung von Treibstoffabgaben erreichen zu wollen.

"Weitaus sinnvoller ist es, den erforderlichen Ausgleich durch die raschest mögliche Einführung der Lkw-Straßenmaut herbeizuführen", betont die Volkswirtschaftliche Referentin des ARBÖ, Mag. Elisabeth Brugger-Brandau.

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