FCG-Gemeindebedienstete: Sorry Herr Vizebürgermeister - wir sind für die "Besoldungsreform"

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf die Kurier- Berichterstattung vom 19.02.1998, in der die fast fertige Reform des Besoldungsrechts für Wiens Gemeindebedienstete von der Tagesordnung der Ruster SP-Klubklausur abgesetzt wurde, weil für den Koalitionspartner VP-Obmann Görg "vorerst die Ergebnisse der Unternehmensberatungsfirmen vorliegen müssen", hält die FCG folgendes fest:

Das angeführte Argument, daß es der falsche Zeitpunkt für eine Besoldungsreform sei, da derzeit eine umfassende Analyse durch Betriebsberater stattfindet, ist nicht von der Hand zu weisen.

Dazu ist klar festzuhalten, daß der vorliegende Entwurf ohnehin nur ein Bruchteil der angestrebten Besoldungsreform ist. Knapp vor den Personalvertretungswahlen hätten nämlich nur schwerwiegende Ungereimtheiten für einige Bedienstetengruppen beseitigt werden sollen.

Dazu haben uns wir von der FCG selbstverständlich bekannt.

Wir fordern aber schon seit vielen Jahren eine gerechtere Leistungsabgeltung. Das vorliegende Konzept führt in erster Linie im Bereich der Facharbeiter und der Techniker zu marktkonformen Verbesserungen. Aus diesem Grund haben wir uns auch zum Kompromiß einer "Strukturreform" durchgerungen.

Auch wenn Herr Vizebürgermeister Görg abwerten will, werden wir massiv dafür eintreten, daß dieses Thema nicht von den Tagesordnungen verschwindet.

Die Vorsitzende der FCG in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Wien, Beate Steiner, fordert ausdrücklich die längst überfällige Strukturreform der Gehaltsschemata der Wiener Gemeindebediensteten - als erster Schritt zu einer umfassenden Besoldungsreform!

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FCG-GdG - Kurt Obermülner
Tel.: 31 316 - 83685

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