Wasser in die March-Auen:

Die ersten Schritte sind getan

St.Pölten (NLK) - Die Bagger und die Lastwagen mit Sand und Schotter, die in den letzten Tagen und Wochen entlang der niederösterreichischen March aufgefahren sind, bedeuten keine Gefahr für die Natur, ganz im Gegenteil. Sie signalisieren viel-mehr, daß die ersten konkreten Umsetzungsschritte der Revitalisierungsstudie, die im Rahmen des LIFE-Programmes des Distelvereines erstellt wurde, begonnen haben. An mehreren Stellen fließt das Wasser schon ungehindert.

Bei der Markthofer Insel kurz vor der Marchmündung wurde das Leitwerk abge-senkt. Der Markthofer Arm wird nun häufiger und kräftiger durchströmt. Diese Maß-nahme war umso dringender, als der Altarm bereits starke Verlandungssymptome zeigte.

Die Altau, auch Kruha genannt, beim Durchstich 14 zwischen Drösing und Walters-dorf, ist wieder angebunden. Ein- und Auslauf wurden ausgebaggert, der Altarm ist nun frei durchfließbar.

Im WWF-Reservat zwischen Marchegg und Baumgarten wurde das Maritz-System, ein Netz aus Gräben und Altarmen, revitalisiert. Insgesamt acht Furten wurden ab-gesenkt, dadurch werden die Gewässer nun wieder früher und besser durchflutet.

Um weitere abgeschnittene Schlingen an March und Thaya anzubinden, aber auch um Ufer zu renaturieren und mehr Wasser in
die Au zu bringen, hofft der Distelverein auf die Zusage aus Brüssel, das beantragte Folge-LIFE-Programm "Wasserwelt March-Thaya" zu unterstützen.

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