FP-Marchat: Wo war SP-Höger, als tausende Arbeitsplätze venichtet wurden?

SPÖ und ÖVP sind gemeinsam für die soziale Kälte in Niederösterreich verantwortlich

St.Pölten (OTS) - Als Schall und Rauch bezeichnete heute der freiheitliche Landesparteisekretät LAbg. Franz Marchat die jüngsten "Wirtschafts"-Pläne von SP- Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger. "Höger und seine SPÖ betreiben eine Politik der leeren Versprechungen. Im Ankündigen von mehr Arbeitsplätzen, höherer Lehrlingsbeschäftigung, Stärkung regionaler Forschungszentren ist Höger schnell, nur bei der Durchführung ist dann von Höger und seinen Genossen nicht mehr zu hören, geschweige denn etwas zu sehen."

Marchat forderte den sozialistischen Landeshauptmannstellvertreter auf, seinen großen Worten endlich auch Taten folgen zu lassen. Der freiheitliche Landesparteisekretär erinnerte in diesem Zusammenhang an die vielen niederösterreichischen Betriebe, die in den vergangenen Jahren massiven Mitarbeiterabbau betrieben haben. Höger hatte in diesen Fällen zwar die üblichen Versprechungen abgegeben, aber natürlich keine konkreten Hilfsmaßnahmen gesetzt.

Wo war der große Arbeitzsplatzankünder Höger, als
.) die Semperit-Reifen AG 1.2000 Mitarbeiter abbaute?
.) das Elektrounternehmen Euro Quarz fast 90 Prozent des Betreibes in die Slowakei verlagerte und 200 Mitarbeiter quasi über Nacht ihren Arbeitsplatz räumen mußten?
.) das in Amstetten angesiedelte Werk Doka in den Bereichen Metallbau und Holzverarbeitung die Mitarbeiterzahl um 190 herabsetzte?
.) bei Lilien-Porzellan alle Mitarbeiter des Geschirrbereiches auf die Straße gesetzt wurden?
.) die Maschinenfabrik Heid hunderte Mitarbeiter abbaute?
.) das Ergee Textilwerk Teile der Produktion in die Slowakei auslagerte und somit 100 niederösterreichische Arbeitsplätze vernichtete?
.) die niederösterreichische Molkerei (NÖM) ihre Belegschaft von 900 auf 200 Mitarbeiter reduzierte?

Diese Kette des Versagens Högerscher Arbeitsplatzpolitik ließe sich beliebig fortsetzen, stellte Marchat fest. Eine beschämende Rolle spielte Höger auch, als es um die Aufrechterhaltung des hohen Forschungsstandards im Forschungszentrum Seibersdorf ging. Marchat:
"Versprechen, Versprechen, Versprechen, sondst nichts. Können Sie eigentlich noch in den Spiegel schauen, Herr Höger?"

Marchat wies zum Abschluß noch auf den Umstand hin, daß Höger's SPÖ gemeinsam mit Pröll's ÖVP nach den Spar- und Belastungspaketen hauptverantwortlich für die soziale Kälte in Niederösterreich zeichnen. "Höger hätte dem Land einen großen Dienst erwiesen, wenn er das freiheitliche Wirtschaftsprogramm unterstützt hätte. Dies hätte zu einer Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe geführt, hätte tausende neue Arbeitsplätze geschaffen und hätte vor allem Niederösterreich wieder zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort gemacht", schloß Marchat.

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