Penz: Marchat-Aussagen zur Direktvermarktung beweisen fachliche Unbedarftheit und Inkompetenz

Niederösterreich, 18.2.98 (NÖI) Fachliche Unbedarftheit warf NÖ Bauernbunddirektor Ing. Johann Penz heute dem freiheitlichen Agrarsprecher Franz Marchat vor, der in einem FPÖ-Flugblatt mit
der Behauptung, die bäuerliche Direktvermarktung sei gefährdet, Verunsicherung zu stiften versucht. "Würde Marchat die Zeit, die
er für diese landesfeindliche Schlammschlacht verwendet, einmal für den Besuch von einschlägigen Fachvorträgen aufbringen, um sich auf dem laufenden zu halten, würde er keine so inkompetenten Aussagen verzapfen", sagte Penz.****

Bei der agarwirtschaftlich eminent bedeutenden Wintertagung mit internationalen Experten hat beispielsweise Univ.Prof
Dr. Gottfried Holzer zuletzt fundiert das Thema und die Chancen erörtert, die die Gewerbeordnungsnovelle 1997 den Bauern im
Bereich der Produktinnovation, der Vermarktung ihrer Erzeugnisse, aber auch in der Kooperation mit Gewerbetreibenen biete. Ausführlich wurde in diesem Zusammenhang auch dargestellt, welche Rückwirkungen diese Erweiterung der Nebenrechte der Bauern auf die Bereiche der Anlagengenehmigung und des Steuerrechts hat.

"Damit die Bauern die ihnen gebotenen Möglichkeiten im Rahmen der bestehenden Gesetze einkommenswirksam ausschöpfen können, brauchen sie statt konfuser FP-Falschmeldungen sachliche
Information und Beratung, wie sie ihnen gerade auch durch ihre Interessensvertretung geboten wird, die die Freiheitlichen abschaffen wollten", sagte Penz.

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