ACHTUNG: Korrigierte Fassung von OTS0122 Bauer: Unerklärbare Zustände im Krankenhaus Hollabrunn

Personalvertretungswahlen werfen lange schwarze Schatten voraus

Obwohl bei den vergangenen Personalvertretungswahlen im KH Hollabrunn von rund 310 Wahlberechtigten 67 nicht zur Wahl
gegangen sind und 14 ungültige Stimmen abgegeben wurden, d.h. 81 nicht FSG gewählt haben, kandidiert für die bevorstehende Personalvertretungswahl am 4. und 5. März wieder ausschließlich die ÖAAB Liste was Rückschlüsse auf das Klima und einen möglichen Druck auf die Beschäftigten zuläßt, kritisierte Mittwoch SPÖ Klubobmann Dr. Hannes Bauer, der anmerkte daß "die Personalvertretungswahlen offensichtlich lange schwarze Schatten vorauswerfen".

Der hohe Anteil an ungültigen bzw. weißen Stimmzetteln ist ein deutliches Zeichen dafür, daß fast die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses der jetzigen Personalvertretung ihre Zustimmung verweigern, was üblicherweise zur Gründung und Kandidatur weiterer Listen führen müßte, unterstrich der Klubobmann der SPÖ NÖ. Da angesichts der demokratischen Kultur der niederösterreichischen Arbeitnehmer nicht davon auszugehen ist, daß diese freiwillig auf ihre demokratischen Rechte verzichten, liegt der Verdacht mehr als nahe, daß Druck auf die Belegschaft,
ja möglicherweise sogar Gesinnungsterror ausgeübt wird. Dies würde einen Demokratieskandal ersten Ranges bedeuten und einer mehr als dringenden Diskussion bedürfen, so Bauer.

Die angesprochene demokratiepolitsche Kultur Niederösterreichs scheint, wie das Beispiel zeigt, nicht von allen geteilt zu
werden, daher sollte man alles tun, um dieses Verständnis für Demokratie zu entwickeln, stellte Bauer abschließend klar. (Schluß)nk/ns

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