Schöls: Einem soll endlich im Sinne unserer Feuerwehren handeln

Teure Gesundenuntersuchung und 0,1-Promille sind eine Zumutung

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Niederösterreich, 18.2.1998 (NÖI) Verkehrsminister (nicht Innenminister!) Einem ist aufgefordert, so rasch wie möglich etwas im Sinne unserer Feuerwehren zu unternehmen. So sind in der letzten Zeit durch die Änderung des Führerscheingesetzes zwei haarsträubende Dinge passiert. Zum einen gilt nunmehr für Feuerwehrmänner, die einen LKW lenken die 0,1 Promille-Grenze. Das bedeutet im Klartext ein absolutes Alkoholverbot auf Lebenszeit.
Zum anderen werden unsere Freiwilligen zu einem teuren Gesundheitscheck beordert. Diese beiden neuen und unnötigen Vorschriften müssen alsbaldigst aus dem Weg geräumt werden, forderte Bundesrat Alfred Schöls und wies auf die parlamentarischen Verhandlungen hin, bei denen Verkehrsminister Einem eine rasche Lösung zugesagt hat.****

Schöls erinnerte Einem daran, daß er als Verkehrsminister für die wirklichen Probleme im Land zu sorgen hätte. Anstatt kommunistische Bespitzelungsmethoden an Universitäten zu forcieren, sollte Einem lieber seine Arbeit für unsere Freiwilligen forcieren. Es kann nicht länger angehen, daß unsere Freiwilligen, die ihr Leben für den Dienst am Nächsten riskieren, von sozialistischer Seite immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, so Schöls.

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