Friewald: Grünen geht Wahlkampfgetöse vor Umweltpolitik

Atom-Volksbegehren bezeichneten sie als "unnötig und überflüssig"

Niederösterreich, 17.2.1998 (NÖI) Als sehr bezeichnend für die Grünen Niederösterreichs bezeichnete LAbg. Rudolf Friewald das Verhalten der Grünen zur Anti-Atom-Politik. So wird die Grün-Spitzenkandidatin Weinzinger offensichtlich erst jetzt, 30 Tage
vor der Wahl, auf ein sehr wichtiges umweltpolitisches Thema, für das sich das Land Niederösterreich bereits seit Jahren einsetzt, aufmerksam. Bisher haben die Grünen entweder zu diesem Thema geschwiegen oder eine konstruktive Mitarbeit verweigert. ****

Dies verdeutlicht die Haltung der Grünen zum im Vorjahr abgehaltenen Atom-Volksbegehren, wo es massive Kritik von den Grünen gab. Weinzingers Parteifreundin Langthaler bezeichnete dieses Volksbegehren als "unnötig und undurchsichtig":(APA, 17. September 1997), so Friewald.

Friewald betonte, daß es den Grünen lediglich um unqualifiziertes Wahlkampfgetöse, aber sicherlich nicht um eine verantwortungsvolle Anti-Atompolitik geht.

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