Blochberger: Landeszuschuß für Bauernsozialversicherung

Jährlich 14,5 Millionen zur Sicherung bäuerlicher Betriebe

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung einen Zuschuß des Landes zu den Sozialversicherungsbeiträgen für hauptberuflich Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft beschlossen. Dies gab Landesrat
Franz Blochberger nach der Sitzung bekannt. Die Unterstützung beträgt jährlich 14,5 Millionen Schilling.

Mit diesem Zuschuß soll, wie Blochberger betonte, der rückläufigen Entwicklung bei der Anzahl von Arbeitsplätzen in der Land- und Forstwirtschaft gegengesteuert werden. Weiters wird die Vermeidung eines drohenden Engpasses an gut ausgebildeten und zur Hofübernahme bereiten Betriebsführern angestrebt. Auch soll mit dieser Maßnahme ein Anreiz für hauptberuflich beschäftigte Angehörige geschaffen werden, damit diese sich auch weiterhin vor der Hofübernahme durch die hauptberufliche Tätigkeit am Familienbetrieb auf die spätere Betriebsführung vorbereiten.

Anspruch auf Landesförderung in Höhe von 5.000 Schilling haben Angehörige, die vor dem 1. Jänner des Bemessungsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Anspruch auf einen Zuschuß in Höhe von 10.000 Schilling besteht für ältere Angehörige, die die Förderungsvoraussetzungen erfüllen.

Voraussichtlich werden rund 300 Personen unter 18 Jahren und
etwa 1.300 Personen über 18 Jahren Anspruch auf die Förderung haben, was einen jährlichen Finanzbedarf von 14,5 Millionen Schilling ausmacht. Die Abwicklung der Förderung erfolgt über die Landes-Landwirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit der Sozialversicherungsanstalt der Bauern.

"Mit dieser Maßnahme werden Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten abgesichert. Wir tragen dazu bei, daß unsere bäuerlichen Familienbetriebe eine Zukunft haben. Nach der ländlichen Erwerbs-und Bildungsinitiative zur Existenzsicherung in Niederösterreich (LEBEN) ist der Zuschuß zur Sozialversicherung die zweite Maßnahme des Landes innerhalb von zwei Monaten zur Stärkung des ländlichen Raumes", betonte Blochberger.

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