Habsburg: Seit 68 nichts dazugelernt

Kinderschutz sichert Menschenrechte

Wien (OTS) - Als einen "Versuch zur Zerstörung der Familie" wertet Karl Habsburg (der Europaparlamentarier und Präsident der Paneuropabewegung Österreich gehört auch dem Vorstand des Österreichischen Familienbundes an) die Punkte 64 bis 66 im Bericht von Frau Pailler über "Menschenrechte in der Europäischen Union". (Der Bericht wird heute im Europäischen Parlament in Straßburg diskutiert.) Dort wird unter anderem die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften (wohl mit der Ehe) gefordert. Es gehe hierbei nicht um die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, sondern vielmehr um einen Schutz der Familie, die Grundlage jeder funktionierenden Gemeinschaft ist, hält der christlich-konservative Europaparlamentarier fest.

Die versuchte Verurteilung Österreichs aufgrund seiner Bestimmungen zum Schutz vor gleichgeschlechtlicher Unzucht sieht Habsburg als "mittlerweile abgedroschenes, jährlich wiederkehrendes Ritual einiger Spät-68er bzw. solcher, die seit damals nichts dazu gelernt haben". Wenig durchdacht sei in diesem Zusammenhang die Berufung auf die Entschließung zum Sextourismus und Kindesmißbrauch vom November 1997. "Der entsprechende Bericht forderte nämlich harmonisierte Bestimmungen für das Schutzalter bei Kindern um sie gegen Pädophilie, Kinderpornographie und Sextourismus zu schützen. Als Kinder werden in dem Bericht alle Menschen definiert, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben." damit werde die Richtigkeit der österreichischen Schutzparagraphen anerkannt.

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