BHF-BANK gibt vorläufige Eckdaten zum Jahresabschluß 1997 bekannt: Operative Ergebnisverbesserungen und innere Stärkung

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Ergebnissteigerungen in allen
Bereichen des Kerngeschäfts, eine besonders umfangreiche Vorsorge für Risiken im inländischen und internationalen Kreditgeschäft sowie wichtige Schritte zur Straffung des Beteiligungsportefeuilles kennzeichnen das Geschäftsjahr 1997 der BHF-BANK-Gruppe. Nach vorläufigen Zahlen, die der Vorstand dem Bilanzprüfungsausschuß des Aufsichtsrats vorlegte, steigerte die Bank ihr Konzern-Ergebnis vor Steuern um 24 % auf 474 Mio DM. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

Das Konzern-Betriebsergebnis übertrifft mit 374 Mio DM das Vorjahresresultat um 4,5 %. Erhebliche Zuwächse wurden im Provisions-und Handelsgeschäft erzielt. Bei Berücksichtigung der gegenüber 1996 wesentlich besseren Handelsperformance ist die Steigerung der operativen Ertragskraft deutlich höher als im ausgewiesenen Ergebnis.

Bestandteil des Jahresabschlusses 1997 ist ein umfassendes Risikovorsorgeprogramm. Die BHF-BANK-Gruppe weist in der Risikovorsorge einen Netto-Gesamtbetrag von 172 Mio DM (Vorjahr 185 Mio DM) aus, verstärkt jedoch deutlich die Vorsorge im Kreditgeschäft: Mit einem Volumen von 475 Mio DM (Vorjahr: 233 Mio DM) begegnet sie in vollem Umfang den erkennbaren Kreditrisiken in den deutschen und internationalen Märkten. Dies schließt die angemessene Bewertung des Asien-Geschäfts ein. Auf die Nettoforderungen in 4 asiatischen Problemländern entfallen ca. 1,5 % des Konzern-Kreditvolumens. Die Bank nutzte die kräftigen Kurssteigerungen in ihrem Aktienportefeuille durch Gewinnrealisierungen, die vollständig für die Risikovorsorge und damit die innere Stärkung eingesetzt werden. Zugleich haben sich die unrealisierten Reserven im Aktienportefeuille verdoppelt.

Im gegenüber dem Betriebsergebnis stärkeren Anstieg des Ergebnisses vor Steuern spiegeln sich Veräußerungsgewinne im Beteiligungsgeschäft der Charterhouse-Gruppe, London, sowie die Buchgewinne aus der Abgabe der Beteiligung an der Zivnostenska Banka, Prag, wider. Der Veräußerungserlös aus der Abgabe unseres Anteils an der Charterhouse plc wird im Jahresabschluß 1998 wirksam werden.

Der Jahresüberschuß erlaubt, die Rücklagen der BHF-BANK mit 42 Mio DM (Vorjahr: -) zu dotieren. Der Vorstand erwartet, daß den Aktionären die Zahlung einer Dividende von wiederum 1,45 DM je Aktie vorgeschlagen wird.

Einzelheiten des Jahresabschlusses und zur Geschäftsentwicklung der BHF-BANK-Gruppe werden in der Bilanz Pressekonferenz am 31. März 1998 erläutert werden.

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