4 getötete Fahrzeuginsassen ohne Gurt KfV fordert erneut: Höhere Strafen für Gurtenmuffel !

Wien (OTS) - "Die Anhebung der Strafe für Gurtenmuffel auf S
500,-- sowie weiterhin verstärkte Überwachung" fordern Verkehrsexperten des Kuratorium für Verkehrssicherheit angesichts der Unfallbilanz der letzten Woche. Im Zeitraum vom 9. bis 15. Februar 1997 kamen 15 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben, 4 tödlich Verunglückte waren nicht angeschnallt.

In der Vergleichswoche des Vorjahres gab es 25 Verkehrstote, trotzdem könne man angesichts von 15 Toten nicht von einem Erfolg sprechen. Zumal die Zahl durch erhöhte Disziplin jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers wahrscheinlich mehr als halbiert werden könnte.

Das KfV plant daher neben dem Schwerpunkt "Punkteführerscheinsystem gegen notorische Rowdies" heuer eine große Aufklärungskampagne zum Thema Gurt. Die Opferzahlen der vergangenen Wochen beweisen, daß Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet dringend nötig ist.

Die wenigsten AutofahrerInnen werden wissen, daß ein Aufprall mit 50 km/h einem Sturz aus 10 Metern Höhe entspricht. Eine schwedische Studie zeigt, daß bei Verzicht auf den Sicherheitsgurt bereits bei einer Aufprallgeschwindigkeit um 30 km/h Todesopfer zu verzeichnen sind. Das Todesrisiko für nichtangeschnallte Fahrzeuglenker ist daher 6mal höher als für angeschnallte. Bei 100% Anschnallquote könnten bis zu 150 Menschenleben pro Jahr gerettet werden.

ACHTUNG: Die Montagsgrafik ist in der APA-Datenbank "GRAFIK" mit dem Agenturkürzel "OGS" abrufbar! Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM für Inneres (OTS0070).

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