NÖ Volkshilfe begrüßt geplante Novelle zur Pflegevorsorge

St. Pölten (SPI) "Die NÖ Volkshilfe begrüßt die Novelle zur Pflegevorsorge, die sich derzeit im Begutachtungsverfahren befindet", erklärte Montag der Präsident der NÖ Volkshilfe, HR Kurt Mittersteger. "Sie könnte viele Pflegebedürftige finanziell spürbar entlasten und es ihnen auch ermöglichen, in vermehrtem Umfang Hauskrankenpflege und Heimhilfe heranzuziehen", betonte Mittersteger.

Das Pflegegeld, das mehr als eine Viertelmillion Österreicher in Anspruch nehmen, ermöglicht es vielen, im Alter oder bei Krankheit daheim betreut zu werden. "Die Novelle sieht vor allem vor, das Pflegegeld der Stufe 4 neu zu definieren. Dann genügten 160 statt bisher 180 Stunden Pflegebedarf pro Monat, um in diese Gruppe gereiht zu werden. Außerdem würde hier das Pflegegeld um rund 3.000,-- Schilling pro Monat angehoben", informierte der Präsident der NÖ Volkshilfe. Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales initiierte Neuregelung käme 15.000 schwer Pflegebedürftigen zugute.

"Bei der ärztlichen Untersuchung, die über die Einstufung entscheidet, könnte der Novelle zufolge auf Wunsch des Betroffenen nun eine Vertrauensperson beigezogen werden. Auch das wäre ein begrüßenswerter Schritt", betonte Mittersteger abschließend. (Schluß)nk/ns

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