Zilk protestiert gegen ungenehmigte Werbung

Für die Zeitschrift H.O.M.E

Wien (OTS) - Der Wiener Ex-Bürgermeister Dr. Helmut Zilk hat gegen die Verwendung seiner Person als Werbeträger für die Zeitschrift H.O.M.E. protestiert. "Ich habe dafür keine Genehmigung erteilt, keinen Vertrag unterschrieben und auch keinen Briefwechsel geführt", betont Zilk, der sich rechtliche Schritte vorbehält. Er betont, daß jegliche Werbetätigkeit seiner Person nur im Zusammenhang mit einer ausschließlichen Hilfestellung für Notleidende verbunden sein kann.

Zilk verweist darauf, daß am 22. Jänner 1998 von ihm und seiner Frau über Ersuchen der Chefredaktion für die Zeitschrift H.O.M.E. einige Fotos gemacht wurden, die in dieser Publikation als eine Art Sympathiewerbung erscheinen sollten.

Zilk weiter: "Meine Frau und besondes ich, haben dem zugestimmt, weil wir schon sehr oft neuen Zeitungen und Zeitschriften gerne helfend zur Verfügung gestanden sind. Es gab dazu weder eine schriftliche Vereinbarung, schon gar keinen Vertrag.

In diesen Tagen gab es nun in der Zeitschrift NEWS ein doppelseitiges Inserat, möglicherweise auch in anderen Zeitschriften und vor Trafiken wurden Ständer mit meinen Bild als Werbeträger für H.O.M.E aufgestellt.

Ich habe dafür keine Genehmigung erteilt, keinen Vertrag unterschrieben und auch keinen Briefwechsel geführt.

Hätte ich dieser Form zugestimmt, so hätte die Zeitschrift H.O.M.E., wie andere Firmen vorher auch einen entsprechend hohen Betrag für karitative Zwecke (insbesondere der Theodor-Körner-Hilfsstiftung) zur Verfügung stellen müssen.

Ich protestiere gegen den Mißbrauch meiner Person, behalte mir entsprechende Schritte vor und halte noch einmal fest, daß jegliche Werbetätigkeit meiner Person nur im Zusammenhang mit einer ausschließlichen Hilfestellung für Notleidende verbunden sein kann", betont Zilk.

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Dr. Helmut Zilk
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