Vladyka: Die Wallenstein-Kaserne darf nicht geschlossen werden!

Kein Diktat des Verteidigungsministers ohne Einbindung der Truppenverbände

St. Pölten, (SPI) - Anläßlich der heute seitens der Sozialdemokraten des Bezirks Bruck/Leitha gestartete Plakataktion gegen die Schließung der Wallenstein-Kaserne und die Verlegung der jetzigen 9. Panzergrenadierbrigade in Götzendorf sprach SP-Labg. Christa Vladyka klare Worte in Richtung Verteidigungsministerium
und Minister Fasslabend. Die betroffenen Regionen und Gemeinden, für die das Bundesheer ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor ist, wurden in die Heeresreform viel zu wenig eingebunden, auch mit den Truppenverbänden selbst wurde zu wenig gesprochen. Die diesbezügliche Koordination ist ausgesprochen mangelhaft", stellt SP-Labg. Christa Vladyka heute fest.****

"Ein solches Vorgehen ist nicht akzeptabel, denn offenbar scheint man sich bei der Heeresreform in parteipolitisch motivierte Diskussionen zu verstricken, anstatt gemeinsam für dieses wichtige Vorhaben zu arbeiten. BM Fasslabend und die VP ist daher aufzufordern, sich nicht als Retter des Bundesheeres aufzuspielen
- denn in Wahrheit ist es VP-Verteidigungsminister Fasslabend, welcher nach eigener Konzeption die Schließung von drei Kasernenstandorten in Niederösterreich sowie weitere Einsparungen plant. Das bedeutet nicht nur den Verlust hunderter Arbeitsplätze, sondern auch einen Anschlag auf das berechtigte Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung", so Vladyka weiter.

"Die Sozialdemokraten haben immer klar gestellt, daß es keine Kürzungen im Verteidigungsbudget geben wird, sondern die finanziellen Mittel weiterhin voll zur Verfügung stehen sollen. Mittels der "Heeresgliederung Neu" und der Heeresreform soll ein besserer Einsatz der Mittel und eine effizientere Erfüllung der Sicherheitsaufgaben erreicht werden.

"Die Sozialdemokraten wünschen demgegenüber eine Strukturbereinigung bei der oberen und mittleren Führung, was auch erzielbare Einsparungen beinhaltet. Mit den noch immer nicht ausgeräumten Kasernenschließungen in NÖ werden wir uns nicht abfinden. Unsere Kasernen im Bezirk dürfen nicht geschlossen
werden - dem Kaderpersonal dürfen nicht weitere Belastungen auferlegt werden. Auf diese Forderung wollen wir die Bevölkerung und die Heeresangehörigen mit unserer heutigen Aktion aufmerksam machen", schloß Vladyka.
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