Schuh Ski: AK ermöglicht Ausgleichsannahme

Ausstehende Löhne wurden durch AK vorfinanziert

Wien (OTS) - Rasch gehandelt hat die AK im Fall der Fa. Schuh
Ski und die Vorfinanzierung ausstehender Gehälter in Höhe von 2 Mio Schilling organisiert. Dadurch wurden vorzeitige Austritte
der Arbeitnehmer verhindert und so die Grundvoraussetzung für die Annahme des Ausgleichs geschaffen.****

"Durch eine kurzfristige Kreditfinanzierung konnten Löhne und Arbeit gesichert werden", so der Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt und Insolvenzen der AK Wien, Josef Wallner. Diese vorfinanzierten Mittel werden vom Bundessozialamt refundiert.

Bereits im November hatte die Belegschaft die AK bevollmächtigt, ihre Interessen im Zuge des Ausgleichsverfahren zu vertreten.
Durch die rechtliche Vertretung durch die AK erwachsen den
einzelnen Beschäftigten keine Kosten, betont der AK-Experte. Aus Sicht der Arbeitnehmer bestehen Ausgleichsforderungen in der Höhe von rd 5,4 Mio Schilling. Diesen Betrag hat die AK im Interesse
der Belegschaft im Ausgleichsverfahren auch bereits geltend
gemacht. Erleichtert zeigt sich Wallner über die Bereitschaft der Banken, nun auch ihren Beitrag zur Sicherung des Ausgleichs zu leisten. Der formellen Ausgleichsannahme im Zuge der heutigen Tagsatzung im Ausgleichsverfahren dürfe somit nichts mehr im Wege stehen. Dadurch wäre gewährleistet, daß 70 Mitarbeiter ihre Beschäftigung behalten werden.

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