1.750 geschützte Arbeitsplätze für Behinderte in NÖ

Bis 2003 weitere 250 angestrebt

St.Pölten (NLK) - "In Niederösterreich sind derzeit 1.750 behinderte Menschen auf einem geschützten Arbeitsplatz tätig. Damit leistet die Wirtschaft einen wesentlichen Beitrag zur Beschäftigung von Personen, die sonst am regulären Arbeitsmarkt nur sehr schwer unterzubringen sind", kommentiert Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop die Entwicklung der Zahlen über geschützte Arbeitsplätze in Niederösterreich. Die regionalen Schwerpunkte befinden sich in den Bezirken Wiener Neustadt, Hollabrunn, Zwettl und Amstetten.

Geschützte Arbeitsplätze sind Mitarbeitern mit einer verringerten Leistungsfähigkeit vorbehalten. Solche geschützte Arbeitsplätze werden regelmäßig von Personen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Defiziten bekleidet. Die öffentliche Hand übernimmt 50 Prozent der Personalkosten bei einem geschützten Arbeitsplatz. Dafür ist die Kündigung vom geschützten Arbeitsplatz für den Dienstgeber sehr erschwert.

"Die Ausgaben des Landes Niederösterreich für die geschützten Arbeitsplätze belaufen sich 1998 auf 68 Millionen Schilling, das ist gegenüber 1993 eine Steigerung von 40 Prozent. Ich erwarte, daß sich diese Entwicklung fortsetzt, sodaß bis 2003 zusätzlich 250 geschützte Arbeitsplätze geschaffen werden können", erläutert Prokop weiter.

Für die nächsten Monate wird ein Vertrag zwischen dem Land Niederösterreich und dem Bundessozialamt über die gemeinsame Finanzierung der geschützten Arbeitsplätze in Niederösterreich angestrebt.

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