Grüne unterstützen fragwürdige "Tierschutz" - Aktionen Utl : Weinzinger begibt sich auf rechtlich dünnes Eis

St. Pölten (OTS) - Die niederösterreichischen Grünen bekennen sich erstmals zu ihrer Zusammenarbeit mit radikalen Tierschützern, stellte der NÖ Agrarsprecher des Liberalen Forums, Ing. Rudolf Reisenberger, im Zuge der Diskussion um die umstrittene Nerzfarm im Bezirk Gmünd fest. Weinzinger sicherte via APA/OTS dem "Verein gegen Tierfabriken", der das Büro von Pröll besetzt hatte, Unterstützung zu. Dieser VgT, geleitet von Franz Joseph Plank, hatte in den letzten Jahren durch spektakuläre, aber nicht immer legale "Tierbefreiungsversuche" auf sich aufmerksam gemacht. "Deshalb wurde der VgT auch bereits vor zwei Jahren aus dem österreichischen Tierschutzkongreß ausgeschlossen", stellt Reisenberger fest. Der Tierschutzkongreß, dem ua. der Wiener Tierschutzverein angehört, bemüht sich um wirkungsvolle legistische Tierschutzmaßnahmen. "Aber solche "schwarze Schafe" bringen den Tierschutz in ein schlechtes Licht", so Reisenberger. Das Liberale Forum kämpft um ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz mit artgerechten Haltungsbedingungen und weiß, daß illegaler Aktionismus einen breiten Konsens in der Bevölkerung verhindert. "Uns ist der Tierschutz kein "Lippenbekenntnis", aber das LIF bewegt sich nur auf dem Boden der Gesetze", sagt Reisenberger. Er geht davon aus, daß Weinzinger in der Wahlkampfhektik nicht geprüft hat, wem sie ihre Unterstützung zusichert. Reisenberger abschließend: "Die Grünen sind gut beraten, sich nicht mit fragwürdigen Vereinen ins Bett zu legen. Das Erwachen könnte ernüchternd sein".

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