ARBÖ-Tip zum neuen Diesel-Abgastest: Vorher Haftungsbedingungen bei Motorschäden prüfen

Wien (ARBÖ) - Seit Anfang dieses Jahres gilt in Österreich ein neuer Prüfzyklus für den Diesel-Abgastest zur Erlangung des "Pickerls". Dabei wird das Gaspedal dreimal auch kurzfristig durchgetreten und der Selbstzünder dreht bis zur Abregeldrehzahl hoch.

Unter diesen Betriebsbedingungen können, wie sich in
Deutschland bereits zeigte, Motoren in schlechtem Zustand auch gravierende Schäden davon tragen. Der ARBÖ rät daher die Haftungsbedingungen für solche Fälle im Vorhinein zu klären.

"Auf keinen Fall sollte der Kraftfahrer einen Haftungsverzicht der Reparaturwerkstätte unterschreiben", betont der ARBÖ-Technik-Chef Dipl. Ing. Diether Wlaka. Solche Haftungsbefreiungen seien vereinzelt bereits aufgetaucht.

Wichtig für den Test ist die richtige Betriebstemperatur des Motors. Die Öltemperatur muß mindestens 80 Grad betragen. Weiters ist noch wichtig, daß der Motor vor Übergabe an die Werkstatt möglichst wenig Rußablagerungen im Auspuffsystem auf weist.

Diese treten vor allem dann auf, wenn das Fahrzeug vorwiegend
im Kurzstreckenverkehr in der Stadt eingesetzt wurde. Eine zügige Fahrt auf der Autobahn kann diese Ablagerungen entfernen und damit den Test in der Werkstatt einfacher gestalten.

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