Sivec: Milliardengewinne - aber Arbeitnehmer zittern um ihre Arbeitsplätze

Raiffeisen muß Verantwortung für Eskimo-Iglo wahrnehmen

St. Pölten, (SPI) - "Während der Mutterkonzern Unilver im Vorjahr einen Gewinn in der Höhe von 32 Milliarden Schilling (!) erzielte, zittern die Beschäftigten der Tiefkühlproduktion in Großenzersdorf um ihre Jobs und die Landwirte bangen um ihren Hauptabnehmer. Da nach derzeitiger Lage die Bestandsgarantie für die Tiefkühlproduktion nur bis zum Jahr 2001 gilt und Unilver seinen Rückzug auf einen Minderheitsanteil bereits angekündigt hat, sehen die nach der Schließung der Speiseeisproduktion Mitte dieses
Jahres verbleibenden Beschäftigten einer unsicheren Zukunft entgegen", stellt der Weinviertler SP-Labg. Herbert Sivec in einer Stellungnahme fest.****

"Ich appelliere an das "Österreichbewußtsein" der Raiffeisen-Gruppe, welche als einer der möglichen Investoren für einen Einstieg bei Eskimo-Iglo genannt wird. Nicht nur die Arbeitsplätze sind gefährdet, auch den Marchfeldbauern winkt - sollte die Produktion tatsächlich geschlossen werden - das "Aus". Eine Umstellung auf andere landwirtschaftliche Produkte ist angesichts der vorhandenen Überkapazitäten sinnlos - die Interessen der Marchfeldbauern dürfen dem "Grünen Riesen" als bäuerliche Genossenschaftsorganisation nicht egal sein", so Sivec weiter.

"Ich appelliere aber auch an Landeshauptmann Erwin Pröll, seinen vielen Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen und sein politisches Naheverhältnis zur Raiffeisen-Gruppe zu nutzen, um im Sinne der Beschäftigten eine akzeptable Lösung zu erreichen. Die Sicherung der Arbeitsplätze liegt in österreichischer - ja in niederösterreichischer Hand. Die Beschäftigten, die Landwirte und ihre Familien haben sich nach den bereits erfolgten Aderlässen endlich wieder Sicherheit verdient", so Sivec abschließend. (Schluß) fa

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