"9. Welttag der Fremdenführer" am 21. Februar 1998: Neue Residenz in Salzburg im Mittelpunkt

Salzburg (OTS) - Waren es im Vorjahr die - damals noch nicht öffentlich zugänglichen - Fresken in der Stiftskirche Nonnberg, so steht heuer dasResidenz-Neugebäude im Mittelpunkt des "9. Welttages der Fremdenführer" in Salzburg. Am Samstag, 21. Februar 1998, von 11 bis 14 Uhr, veranstalten die Salzburger Fremdenführer für Einheimische kostenlose Führungen durch die neue Residenz. Treffpunkt für die Führungen, die jede Viertelstunde beginnen und die die Teilnehmer mit Spenden unterstützen können, ist das Mozart-Denkmal. Das Residenz-Neugebäude ist einer der bedeutendsten Bauten der Salzburger Altstadt, das Erzbischof Wolf Dietrich von 1588 bis zu Beginndes 17. Jahrhunderts errichten ließ. In diesen Bau soll bis spätestens zum Jahr 2003 das Salzburger Stadt-Land-Museum untergebracht werden.

Idealer Standort für Stadt-Land-Museum

Für Heidi Federle, die Obfrau der Berufsgruppe der Fremdenführer in der Wirtschaftskammer Salzburg, war das auch der Grund, die neue Residenz heuer als Führungsziel zu wählen: "Salzburg ist zwar zum Weltkulturerbe erhoben worden, hat es aber jahrzehntelang nicht geschafft, eine Lösung für ein Stadt-Land-Museum zu finden. Bereits 1991 gab es von politischer Seite die erste Resolution, die neue Residenz als Museum zu nutzen. Wenn es nun trotz aller Zusagen noch einmal Jahre dauert, bis das Museum Carolino Augusteum einen neuen Standort findet, wäre das ein Armutszeugnis für Salzburg." Die Fremdenführer wollen deshalb der Bevölkerung vor Augen führen,welch hervorragender Museumsstandort die neue Residenz mit ihrer prachtvollen Innenausstattung ist.

Aushängeschilder für Tourismus

Beim Welttag soll aber auch über den Berufsstand des Fremdenführersund seine Bedeutung für den Tourismus informiert werden. Federle:"Staatlich geprüfte Fremdenführer sind für den Qualitätstourismus unerläßlich und gehören zu den gefragtesten Aushängeschildern im Fremdenverkehr. Nur sie sind aufgrund ihrer Ausbildung in der Lage, den Gästen aber auch den Einheimischen die kulturellen Schätze Salzburgs kompetent näherzubringen. " Den Erlös der Führungen am heurigen Welttag werden die Fremdenführer wieder der Erhaltung eines Kulturdenkmals zugute kommen lassen. Im Vorjahr wurde mit den Spenden die Verglasung und die Beleuchtung der Fresken in der Kirche des Benediktinerinnenstifts Nonnberg in der Salzburger Altstadt mitfinanziert. Damit konnte dieses historisch wertvolle Kleinod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Wirtschaftskammer Salzburg, Berufsgruppe
der Fremdenführer, Heidi Federle, Tel. 0664/160 53 91

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