Vignettenjäger schaden dem Tourismus!

Verbitterung über "Aktion Planquadrat" in Tirol Kröll befürchtet "bleibenden schlechten Eindruck"

Wien (PWK) - Mit großer Verbitterung reagiert die Tourismuswirtschaft auf die in Tirol durchgeführten Planquadrataktionen gegen "Vignetten-Sünder". Bei den in Kundl durchgeführten Schwerpunktaktionen der Exekutive - ein Test für die künftige EU-Kontrollstelle - standen zuletzt ausländische Autofahrer ohne Vignette im Mittelpunkt des Geschehens. ****

Auch wenn alles rechtlich gedeckt ist und sich die Exekutivbeamten freundlich benommen haben, eine Strafe von 1.100 Schilling ist für Urlauber ein bleibender schlechter Eindruck vom Tourismusland Österreich. Wie Hansjörg Kröll, Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, betont, handle es sich hier sicherlich um keine "Mautflüchtlinge". Die Reisenden - vielfach der deutschen Sprache nicht mächtig - würden die 70 Schilling für eine Wochenvignette ohne weiteres zahlen. Die Geldstrafen, die hier eingenommen werden, könnten in keiner Weise wettmachen, was dem Staat an Steuerausfällen entgeht, nämlich durch das Fernbleiben zahlloser verärgerter Gäste, die unser Land jetzt meiden.

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