FP-Marchat: Nach Spesenskandal besteht nun bei Prokop Handlungsbedarf

Freiheitliche überlegen strafrechtliche Schritte

St. Pölten (OTS) - "Das ist ein unfaßbarer und skandalöser Fall von Steuergeldverschwendung und zeigt, wie sorglos die zuständige Kulturreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Liese Prokop mit Landesgeldern umgeht", kritisierte der freiheitliche Landesparteisekretär LAbg. Franz Marchat die heute bekanntgewordenen Spesenexzesse des Kulturmanagers Dieter Rexroth.

Es sei für ihn, Marchat, völlig unerklärlich, warum Prokop's Kulturabteilung, Rexroth, ihm vertraglich nicht zustehende Reise- und Verpflegungskosten genehmigt hat. "Da lebt ein erfolgloser Kulturmanager jahrelang zu Lasten des Steuerzahlers in Saus und Braus und die zuständige Kulturreferentin Prokop tut so als gehe sie das alles nichts an", zeigte sich Marchat empört und richtete an die Landeshauptmann-Stellvertreterin folgende Forderung: "Frau Prokop, sie sind jetzt den Niederösterreichern einiges an Erklärung schuldig."

Da der vom Finanzkontrollausschuß aufgedeckte Tatbestand schwerwiegend sei, kündigte Marchat gleichzeitig auch die Prüfung strafrechtlicher Schritte an. "Dem Land Niederösterreich wurde großer Schaden zugefügt, das muß rechtliche Folgen haben." Abschließend stellt der freiheitliche Landesparteisekretär fest: "Während der kleine Pendler immer massiver zur Kasse gebeten wird, zahlte die Kulturreferentin Prokop einem erfolglosen Kulturgünstling Millionen für seine Reisetätigkeiten".

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