Wiener Liberale präsentieren ihre Vorschläge zum Ausbau der U-Bahn

Pöschl: Verlängerung der U 2/5 von Schottenring nach Stadlau bis 2005. In zweiter Bauphase U1 nach Norden und Süden ausbauen!

Wien (OTS) "Jetzt müssen die richtigen Entscheidungen zum Ausbau der U-Bahn getroffen werden", meinte heute Hanno Pöschl, Verkehrssprecher der Wiener Liberalen. Fehlentscheidungen der Vergangenheit, wie z.B. die fehlende Verbindung der U-Bahn (U 1) zum Südbahnhof zeigen, wie langfristig die Wiener Bevölkerung Tag für Tag durch diese Fehler belastet wird. Am 25. Februar soll nun soll eine der wichtigsten stadtstrukturellen und verkehrspolitischen Maßnahmen getroffen werden, die Wien für die nächsten Jahrzehnte verändern und prägen wird.

Die U-Bahn sei das beliebteste Verkehrsmittel der Wienerinnen und Wiener, so Pöschl, jede zweite Fahrt mit den 'Öffis' werde mit der U-Bahn getätigt, obwohl das U-Bahnnetz nur 8 Prozent des Gesamtnetzes der Wiener Linien ausmache. Laut einer Integral Umfrage aus 1997 sprachen sich 73 Prozent der Wiener Bevölkerung für einen weiteren Ausbau des U-Bahnnetzes aus.

Pöschl betonte, daß der Ausbau der U 2/5 für die Liberalen höchste Priorität besitze, da das Einzugsgebiet dieser Linie am größten sei. Für das Jahr 2010 sei in diesem Gebiet mit 116.000 Einwohnern und 35.000 Arbeitsplätzen zu rechnen. Durch einen gleichzeitigen Baubeginn in Stadlau, am Praterstern und in der Innenstadt könne diese wichtige Verbindung bereits 2005 und nicht erst 2014 fertiggestellt werden, meinte Pöschl. Außerdem sprach sich Pöschl für den Anschluß der U 2/5 am Schottenring aus, der mit einer Streckenführung über die Taborstraße ein weiteres Wohngebiet mit einem hochrangigem Verkehrsmittel versorgen könnte, denn: "Die U-Bahn muß dorthin gebaut werden, wo die Menschen sind. Eine Parallelführung zu anderen U- Bahnen wie in der 'Variante Karlsplatz' ist sinnlos."

Sobald die U 2/5 fertig sei, müsse die U 1 ausgebaut werden. Eine Verlängerung sowohl nach Süden als auch nach Norden sei der Vorschlag der Liberalen, meinte Pöschl.

Im verkehrsüberlasteten Südraum Wiens fehle ein hochrangiges Verkehrsmittel, das an großen Park&Ride-Standorten den Einpendlern attraktive öffentliche Verbindungen zur Verfügung stellt. Er sei der Überzeugung, so Pöschl, daß mit einer Verlängerung der U 1 bis zur Stadtgrenze ab 2009 dem drohenden Verkehrschaos entgegengewirkt werden könne.

"Diese Lösungen entlasten nicht nur das vom Autoverkehr geplagte Wien, sondern bringen vor allem den Menschen, die in diesen Gebieten wohnen, weitaus mehr Vorteile als die Vorschläge der Regierung", so Pöschl abschließend.

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