Wiener Liberale: Dezentralisierung - ein Flop ?

Radverkehr durch Dezentralisierung gefährdet !

Wien (OTS) Bestätigt fühlte sich heute Hanno Pöschl, stellvertretender Klubvorsitzender und Verkehrssprecher des Liberalen Forums in der Ablehnung des Dezentralisierungspaketes:
"Wir haben schon gewußt, warum wir diesem Pfusch nicht zustimmen und jetzt fordert die Dezentralisierung die ersten Opfer." Anläßlich der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses wurde klar:"Der weitere Ausbau des Radwegenetzes ist ernsthaft in Gefahr, denn die Bezirke erkennen anscheinend die Notwendigkeit eines weiteren Ausbaus des Radverkehrs nicht", so Pöschl.****

Das Verkehrskonzept der Stadt sieht zwar eine Verdoppelung des Radverkehrsanteils vor, die Realität sieht allerdings bekanntermaßen völlig anders aus. "Die sogenannte Erfolgskontrolle des Verkehrskonzepts spricht von einer Reduzierung von 4% auf 2,3% im Jahr 1996 und der derzeitige Dezentralisierungstillstand verheißt nichts Gutes", so der Liberale Verkehrssprecher weiter.

"Die Tatsache, daß Verkehrsstadtrat Svihalek die Gefahr ebenfalls sieht und auch selbst, wie er heute in der Sitzung des gemeinderätlichen Verkehrsausschusses gesagt hat "gegen die Dezentralisierung im Bereich des Radverkehrs war und ist, aber überstimmt wurde", sei zwar ein erster wichtiger Schritt, es müssen aber weitere folgen, so Pöschl. Das Liberale Forum wird einerseits auf Bezirksebene alles versuchen, die Bezirkskaiser von der Sinnhaftigkeit des Radverkehrsausbaus zu überzeugen und anderseits auf Gemeinderatsebene diesen Dezentralisierungsschritt rückgängig zu machen. "Stadtrat Svihalek hat unsere vollste Unterstützung in dieser Sache, denn dieser Pfusch darf den Radverkehrs in Wien nicht länger gefährden," so Pöschl abschließend.

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