HÖGER : KEIN AUSEINANDERDIVIDIEREN DER BESCHÄFTIGTEN

ÖGB-Vorsitzender würdigt Leistungen der GÖD- Niederösterreich

Wien (ÖGB-NÖ) Die Stärke des ÖGB besteht in seiner Überparteilichkeit und Geschlossenheit. Erst dieses gemeinsame Auftreten hat die erfolgreiche Gewerkschaftspolitik der
vergangenen Jahrzehnte möglich gemacht und war eine der Grundsäulen des Aufbaus der zweiten Republik zu einer wirklichen Heimat der arbeitenden Menschen, in der soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit, innerer Frieden und Wohlstand herrschen, erklärte der Landesvorsitzende des ÖGB-NÖ, Landeshauptmannstv. Ernst Höger, Mittwoch bei der Festsitzung aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Landesvorstandes der GÖD Niederösterreich (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst), bei der er nachdrücklich vor den Gefahren jedes ‘Auseinanderdividierens’ der Beschäftigten warnte. "Für ein modernes Niederösterreich brauchen wir eine moderne, effiziente Verwaltung auf allen Ebenen - getragen von engagierten und motivierten Mitarbeitern. Die Rechte der Arbeitnehmer sind ein wesentlicher Teil dieser Motivation und
werden getragen von der erfolgreichen Arbeit der GÖD, zu der ich ihr herzlich gratuliere", betonte Höger.

Es ist nicht wichtig, wo oder in welchen Arbeitsverhältnis jemand beschäftigt ist, "denn jeder bringt sein Können und sein Wissen in seinem Bereich ein und die Summe dieser Leistungen, von der Verwaltung über die Industrie und den Dienstleistungssektor
bis hin zum Sozialbereich machen unser heutiges Niederösterreich aus, auf das wir mit Recht stolz sein können", unterstrich der Landeshauptmannstv. Und jeder, der einen Keil in diese Einheit der arbeitenden Menschen treiben will und jeder, der die unabhängigen und überparteilichen Interessensvertretungen zu unterlaufen oder abzuwerten versucht, schadet den Interessen der Beschäftigten insgesamt, stellte Höger klar. Wir müssen uns mit Nachdruck dagegen wehren, daß einzelne Gruppen der Beschäftigten gegeneinander ausgespielt und Neidreflexe geschürt werden. "Richtungsgewerkschaften, verbunden mit dem bitteren Beigeschmack der leidvollen Effahrungen der ersten Republik, sind kein Instrumentarium dieser solidarischen Einheit. Und einen Verein zu gründen und ihn Gewerkschaft zu nennen ist zu dürftig, um ernsthaft die Interessen der Beschäftigten vertreten und durchsetzen zu können. Aber darum geht es ihnen auch nicht", schloß Höger.
(Schluß)nk/ns

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