Mittersteger: Volkshilfe begrüßt Erleichterung für Pflegende

St. Pölten (SPI) Personen, die ihren Beruf aufgeben, um einen nahen Angehörigen zu pflegen, genießen seit 1. Jänner 1998 eine Vergünstigung bei einer Weiterversicherung. Sie müssen nur den Dienstnehmeranteil entrichten, während der Bund den Dienstgeberanteil übernimmt. Dies gilt für jene Fälle, wo der Kranke ein Pflegegeld der Stufe 5, 6 oder 7 bezieht. Diese Regelung, die vielen Pflegenden hilft, wird von der NÖ Volkshilfe begrüßt, erklärte Mittwoch der Präsident der NÖ Volkshilfe, Hofrat Kurt Mittersteger, der aus diesem Anlaß, neuerlich auch auf die sozialmedizinischen Dienstleistungen seiner Organisation hinwies.

So steht die NÖ Volkshilfe Angehörigen mit über 800 erfahrenen Diplomkrankenschwestern und Heimhelferinnen zur Seite und bietet Kurse an, die den Angehörigen Wissen und Fertigkeiten zur fachgerechten Pflege vermitteln. Außerdem gewährt sie mit ihrer Kurzzeitpflege die Möglichkeit, auch einmal "Urlaub von der
Pflege" zu machen. " Der zunehmende Bedarf an Pflege macht es erforderlich, sowohl Betroffene als auch Angehörige in jeder Hinsicht zu unterstützen", schloß Mittersteger.
(Schluß)nk/ns

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