Wüstenrot Versicherung mit Spitzenergebnis

Bestes Geschäftsjahr seit Bestehen der Gesellschaft

Salzburg (OTS) - Die Wüstenrot Versicherungs-AG blickt auf ein höchst erfolgreiches Geschäftsjahr 1997 zurück. Das Jahr stand unter dem Motto "20 Jahre Wüstenrot Versicherung", und die Ergebnisse wurden diesem Jubiläum mehr als gerecht.

Nach dem - durch das Strukturanpassungsgesetz ausgelöste -Rekordjahr 1996 konnte das Neugeschäftsvolumen im Jahr 1997 erneut gesteigert werden. Zusammen mit einem Prämienwachstum und einer erfreulichen Ertragsentwicklung führte dies zum besten Geschäftsergebnis seit Bestehen der Gesellschaft.

Laut Angaben von Gen.-Dir. Dr. Franz Steiner war das Geschäftsjahr durch das wachsende Interesse der Kunden an der privaten Altersvorsorge gekennzeichnet. Der Trend zu längeren Laufzeiten - bis zu 35 Jahren - abgestimmt auf das Pensionsalter der Versicherungsnehmer ist in der Lebensversicherung klar erkennbar. 1997 kam es auch zu einer kräftigen Zunahme der Erlebensleistungen um 42,6 % auf 2,34 Mrd. S, ausgelöst in erster Linie durch den verstärkten Vertragsablauf des Prämienlossparbriefes, der sogenannten "Salcher-Polizze". Die gesamten Versicherungsleistungen in der Lebensversicherung stiegen um 35,9 % auf 2,74 Mrd. S.

Die Lebensversicherung gegen Einmalerlag war in den vergangenen Jahren nicht forciert worden. Der durch die Änderung der steuerlichen Bestimmungen verursachte branchenweite Prämienrückgang in diesem Bereich hat die Wüstenrot Versicherung deshalb weniger stark betroffen als andere Gesellschaften. Dennoch war ein Rückgang von 355 Mio. S zu verkraften. Durch die deutliche Zunahme der laufenden Prämien konnte das gesamte Prämienaufkommen in der Lebensversicherung jedoch um 1,2 % auf 3,62 Mrd. S gesteigert werden. In der Unfallversicherung erreichten die Prämien 36,9 Mio. S (+ 6,4%).

Bei der Kapitalveranlagung, so Gen.Dir.-Stv. Dr. Rudolf Aichinger, wurden die Möglichkeiten der Kapital- und Aktienmärkte genutzt und hohe außerordentliche Erträge erzielt. Trotz des niedrigen Zinsniveaus konnten deshalb die Nettokapitalerträge um 12,3 % auf 1,54 Mrd. S angehoben werden. Dies ermöglicht eine Stärkung der Eigenmittel der Gesellschaft, die erstmals die S 1 Milliarden-Grenze überschreiten werden. Vorläufigen Berechnungen zufolge werden sich die Eigenmittelauf voraussichtlich 1,1 Mrd. S belaufen, was zu einer Verbesserung der Solvabilitätskennziffer führen wird.

Das Thema Altersvorsorge wird auch 1998 die Diskussion beherrschen und einen starken Impuls für die Neugeschäftsentwicklung in der Lebensversicherung ausüben. Die Mehrzahl der Österreicher rechnet mit weiteren Reformen des staatlichen Pensionssystems in den nächsten Jahren. Wie notwendig diese Reformen - insbesondere auch für das langfristige Überleben des Euro - nicht nur in Österreich, sondern in fast allen EU-Ländern sind, zeigt die OECD-Untersuchung "Aging Populations, Pension Systems and Government Budgets" aus dem Jahr 1996.

Der Gegenwartswert der staatlichen Pensionsverpflichtungen (Stand 1996) lag etwa in Frankreich bei 200% des Bruttoinlandsprodukts, in Österreich bei 190% und in Deutschland bei 130%. Diese künftigen Pensionsverpflichtungen wären durch aus wert gewesen,als eigenes Maastricht-Kriterium ausgewählt zu werden. Die Kriterien über die zulässige laufende Neuverschuldung - das Budgetdefizit (max. 3%des BIPs) - und die Gesamthöhe der öffentlichen Verschuldung (max. 60%des BIPs) sind auf die Gegenwart bzw. auf die zurückliegenden Jahre ausgerichtet, blicken aber nicht in die Zukunft. Die meisten EU-Staaten haben in der Zwischenzeit mit den Reformen begonnen. Italien mit dem üppigsten Pensionssystem der Welt überhaupt hat bereits 1995 eine Reform durchgeführt und 1997 die nächste. Deutschland wird im April zur Entlastung des Systems die Mehrwertsteuer von 15% auf 16% erhöhen, und auch Österreich hat im Vorjahr entsprechende Schritte gesetzt. Auch die EU-Kommission hat in einem im Juni 1997 erschienenen Grünbuch "Zusätzliche Altersvorsorge im Binnenmarkt" auf die notwendige Forcierung der zusätzlichen Altersversorgung der Pensionskassen und private Lebensversicherungen hingewiesen.

Das Jahr 1998 steht im Zeichen der Vorbereitungsarbeiten auf den Euro. Ziel ist es, den Kunden zum ehestmöglichen Zeitpunkt die Angabe der wichtigsten Beträge wie Prämie, Versicherungssumme etc. in Schillingund Euro zu bieten und Nachteile bei der Umrechnung zu vermeiden.

Das Jahr 2000 stellt für die Wüstenrot Versicherungs-AG kein Problem dar. Das EDV-System ist bereits auf die Jahrtausendwende ausgelegt, sodaß keine außerordentlichen Kostenbelastungen zu erwarten sind.

Rückfragen & Kontakt:

Leiter der Abteilung Public Relations
Alpenstraße 70
A - 5033 Salzburg
Tel. 0043/(0)662/6386-401
Mobil: 0664/35 75 254
Fax. 0043/(0)662/6386-577
Besuchen sie unsere Homepage unter http://www.wuestenrot.at

Dr. Hannes Rosner

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WUE/OTS