Wiener Liberale begrüßen erste Planungsschritte auf den Aspangbahngründen

Wien (OTS) "Endlich gibt es Vorschläge für die Verbauung der Gründe des ehemaligen Aspangbahnhofes", meinte heute Michaela Hack, Planungssprecherin der Wiener Liberalen. Es sei eine oft erhobene Forderung der Liberalen gewesen, so Hack, nach den bereits erfolgten Machbarkeitsstudien und dem großen finanziellen Aufwand an Planung, endlich zu konkreten Projekten zu gelangen.

Begonnen hatte die unendliche Geschichte mit einer Stiftung Kaiser Franz Josefs, der den südlichen Teils zwischen Gürtel und Aspangbahnhof an die TU -Wien zur Errichtung einer Maschinenbaufakultät, widmete. Bereits 1926, 1972 und 1989 wurden Architektenwettbewerbe durchgeführt, gebaut wurde allerdings nichts. Allein die Vorplanungs- und Wettbewerbskosten des letzen Wettbewerbs verursachten Kosten von über 40 Millionen Schilling, meinte Hack.

Nachdem abzusehen war, daß die Maschinenbaufakultät auf der Donauplatte angesiedelt werden wird, hatte die Bundesimmobilienverwaltung (BIG) das Grundstück übernommen. Das Wissenschaftsministerium muß allerdings seither ein jährliches Reservierungsentgeld an die BIG bezahlen, so Hack.

"Verwunderlich ist nur, daß der Planungsstadtrat von den Planungen des Bundes offensichtlich überrascht wurde, denn noch vor wenigen Monaten, wurden die Aspanggründe von den Beamten der MA 21 als 'Reservefläche' bezeichnet", meinte Hack.

Es müsse daher rasch die rechtliche Frage der Nutzung der Stiftungsfläche für andere Zwecke geklärt werden, um einen weiteren Schritt in Richtung Realisierung der Verwertung dieses Grundstückes zu kommen. "Die Stadt Wien soll nun ihre eigenen Vorstellungen und Planungen bezüglich Investitionen am Areal des Aspangbahnhofes auf den Tisch legen", so Hack abschließend.

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