Bauer: Die Eigentümer der FMW haben ihre Verantwortung wahrzunehmen

Nach den Ankündigungen des Landeshauptmannes müssen Taten folgen

St. Pölten, (SPI) - "Die Firma FMW in Kirchstetten ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Alle 195 Mitarbeiter sind zur Kündigung angemeldet, für 165 Mitarbeiter besteht die Möglichkeit - falls diese bereits sind, Lohneinbußen und andere Regelungen in Kauf zu nehmen - einer vorläufigen Weiterbeschäftigung. Beim Kirchstettner Industriebetrieb, welcher über ein hohes Know-how verfügt und sich einen guten Namen im Bereich der Fertigung von Förderanlagen und Verbrennungsanlagen gemacht hat, hat sich damit die Situation weiter zugespitzt", mußte heute der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Dr. Hannes Bauer, nach einem Gespräch mit den Betriebsräten zur Kenntnis nehmen.****

"Die Situation ist insofern ärgerlich und nicht ganz verständlich, als Landeshauptmann Erwin Pröll selbst seine Unterstützung für die Rettung des Betriebes zugesichert hat. Diese Zusicherung sollte
ihm nicht schwergefallen sein, zumal der Eigentümer - die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich - ein ihm politisch zugängliches Unternehmen ist", so Bauer weiter.

Bauer, der den Betrieb seit Jahren kennt, stellte heute in einem neuerlichen Gespräch mit den Betriebsräten klar, daß besonders der Eigentümer seiner Verantwortung nachzukommen hat und alles Notwendige in die Wege leiten muß, um den Standort mittelfristig abzusichern. "Dies setzt allerdings voraus, daß nicht nur von der Belegschaft Opfer erwartet werden, sondern auch der Eigentümer die ihm zustehenden Lasten mitträgt. Wir Sozialdemokraten kämpfen mit den Beschäftigten um eine Absicherung des Standortes und eine für alle akzeptable Lösung", schloß Abg. Bauer.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN