Rupp: Freiheitliche agieren weiter gegen die Interessen der Arbeitnehmer

Wer Arbeitnehmerrechte abschaffen möchte, ist nicht gut für dieses Land

St. Pölten, (SPI) - "Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, daß gerade jene politische Gruppierung - nämlich die Freiheitlichen - eine Diskussionsrunde über die aktuelle Arbeitsmarktsituation im Bezirk St. Pölten initiieren möchte, welche dezidiert und mehrmals bereits die Abschaffung von Arbeitnehmerschutzbestimmungen gefordert hat. Mit den
Freiheitlichen Niederösterreichs ist eine ernsthafte Diskussion nicht möglich - sie treten nur als Verunglimpfer und
Schlechtmacher in Erscheinung und agieren weiterhin gegen die Interessen der unselbständig Erwerbstätigen", stellt der Herzogenburger SP-Labg. Anton Rupp zu dem Ansinnen der St. Pöltner FPÖ, eine öffentliche Diskussionsrunde zur Arbeitsmarktsituation abzuhalten, fest.****

"Wenn sich ein freiheitlicher Landesparteisekretär bereits an die Adresse der Unternehmer wandte und die Forderung erhob, Arbeitnehmerschutzbestimmungen gehören abgeschafft, so
dokumentiert dies zum wiederholten Mal die Doppelbödigkeit freiheitlicher Politik. Die FPÖ darf sich wohl als einzige Partei Europas mit der beschämenden Tatsache rühmen, eine angebliche Gewerkschaftsbewegung ins Leben gerufen zu haben, die gegen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung agiert. Anstatt deren
Rechte abzusichern und auszubauen, stellen sich die Freiheitlichen als willfährige Handlanger eines neoliberalen Wirtschaftskurses
zur ausschließlichen Protegierung der Unternehmer heraus", so Rupp weiter.

"Sich mit diesen Leuten über Arbeitnehmerfragen an einen Tisch zu setzen, würde bedeuten, sie über Gebühr aufzuwerten. In St. Pölten wird sich sicher kein verantwortungsbewußter Politiker dafür hergeben", so Abg. Rupp abschließend.
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