HÖGER : KEINE SOZIALEN RÜCKSCHRITTE IN DER WIRTSCHAFT

Arbeitnehmer müssen am wirtschaftlichen Aufschwung partizipieren

St. Pölten (SPI) Vor dem Hintergrund steigender Beschäftigung und eines prognostozierten weiteren Wirtschaftswachstums für das kommende Jahr besteht nicht der leisteste Anlaß, an den sozialen Errungenschaften wie dem Mindesturlaub zu rütteln. Die
Arbeitnehmer müssen von der neuen Dynamik der Wirtschaft profitieren und am wirtschaftlichen Aufschwung partizipieren. Es gibt keinen Grund, einen sozialen Rückschritt einzuleiten, stellte Dienstag der Landsvorsitzende des ÖGB-NÖ und Vorsitzende der SPÖ-NÖ, Landeshauptmannstv. Ernst Höger, zu den Forderungen Maderthaners und Reinbachers klar, die ein ganzes Paket von Maßnahmen zur Sozialdemontage in der Wirtschaft angekündigt haben, dessen Schwerpunkt die Forderung nach einer Verkürzung des Mindesturlaubs für jüngere Arbeitnehmer bildet.

Während von den Arbeitnehmern eine immer bessere Ausbildung, mehr Können und eine zunehmende Flexibilität verlangt wird, sollen gleichzeitig die sozialen Errungenschaften zurückgeschraubt und damit die Gewinne maximiert werden, kritisierte der Landeshauptmannstv. "Der Fortschritt in der Wirtschaft darf nicht zum Rückschritt für die Arbeitnehmer umgemünzt werden, die zwar eine immer höhere Qualifikation und Leistung aufzeigen müssen, dafür aber mit einer sozialen Schlechterstellung ‘belohnt’ werden. Gerade in Zeiten eines konjunkturellen ‘Frühlings’, den alle Wirtschaftsforscher bestätigen, fehtl mir dafür jedes Verständnis", betonte Höger abschließend.
(Schluß)nk/ns

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