Schering AG : Positive Zwischenauswertung der ersten Studie bei sekundär progredienter Multipler Sklerose in Europa

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Beratergremium empfiehlt, allen Placebo-Patienten Betaferon anzubieten

Betaferon (Interferon beta-1b) ist das erste Medikament, das für die spezifische Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen wurde. Weder Betaferon noch irgendeine andere Therapie ist bisher für die sekundär- progrediente MS zugelassen.

Daher hatte Schering eine auf drei Jahre angelegte klinische Prüfung in Europa begonnen, um die Wirkung von Betaferon auf die Krankheitsprogression bei Patienten mit sekundär progredientem Verlauf der Multiplen Sklerose zu untersuchen. Die Studie ist die erste, die die Wirkung einer Beta- Interferon-Behandlung auf die Progression der Erkrankung in dieser Gruppe von Patienten mit einer weiter fortgeschrittenen Form der Krankheit untersucht.

Um einen deutlichen Erfolg der Behandlung in dieser von der MS schwer betroffenen Patientengruppe rechtzeitig erkennen zu können, wurde eine Zwischenauswertung mit eingeplant. Diese war im Prüfplan vorgesehen, sobald alle Patienten mindestens zwei Jahre Behandlung abgeschlossen hätten. Der Vorteil der Betaferon-Behandlung gegenüber Placebo war statistisch hochsignifikant.

Auf der Basis der positiven Ergebnisse der Zwischenanalyse hat das unabhängige Beratergremium (Advisory Board) empfohlen, die Patienten der Placebogruppe auf die wirksame Behandlung umzustellen.

Schering wird demnächst die Marktzulassung für die zusätzliche Indikation beantragen.

Schering Aktiengesellschaft Unternehmenskommunikation Ralf Harenberg Tel: 030 - 46812838

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