"Tag der Jäger" im St.Pöltner Festspielhaus

Aktuelle Anliegen der Jäger standen im Mittelpunkt

St.Pölten (NLK) - Ein bis auf den letzten Platz gefülltes Festspielhaus prägte heute den "Tag der Jäger", zu dem auf Einladung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll über 1.400 Waidmänner aus ganz Niederösterreich gekommen waren. Begrüßt wurden sie von Landesjägermeister Christian Konrad, der auf aktuelle Anliegen der Jägerschaft einging. So sprach sich Konrad beispielsweise gegen ein bundesweite Tierschutzgesetz aus. Jedes Bundesland habe spezifische Anliegen, und diese könne man am
besten in Landesgesetzen regeln. Ebenso müsse man im Naturschutzgesetz die Sorgen und An-liegen der Jäger berücksichtigen. Kritik übte Konrad außerdem am Waffengesetz, das wesentliche Einschränkungen für die Jägerschaft bringe. Gerade die Jäger seien im Umgang mit Waffen geschult. Für Nachjustierungen im zivilen Bereich bringe er durch-aus Verständnis auf. Ein klare Absage erteilte er zudem einer Waffensteuer.

Auf diese Anliegen ging auch Landeshauptmann Pröll ein. So sei es unverständlich, daß das im Vorjahr beschlossene Waffengesetz wieder geändert werden soll. Vielmehr glaube er, daß dieses Gesetz nicht entsprechend angewendet werde. Zudem würden die Jäger nicht zuletzt aufgrund ihrer Ausbildung sorgsam und umsichtig mit der Waffe umgehen. So wie Konrad erteilte auch Pröll einer
Waffensteuer eine klare Absage. Stolz könne Niederösterreich auf sein Naturschutzgesetz sein, das auch international Aner-kennung finde. Eventuelle künftige Änderungen müßten im Einvernehmen mit den Jä-gern erfolgen, meinte der Landeshauptmann. Im Anschluß an die Festveranstaltung stand eine Führung durch das St.Pöltner Regierungsviertel auf dem Programm.

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