Baurechtsaktion mit Öko-Variante

LH Pröll: Für Jungfamilien und Umwelt

St.Pölten (NLK) - Eine zusätzliche Hilfe für Jungfamilien und zugleich für die Umwelt präsentierten heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Edmund Freibauer: Im Rahmen der Baurechtsaktion des Landes, die
1982 vom damaligen Raumordnungsreferenten Pröll gestartet wurde
und seither rund 800 Familien zugute gekommen ist, gibt es nunmehr auch ein Öko-Variante. Der Landeshauptmann hat damit eine
sinnvolle Ergänzung zur Öko-Eigenheimförderung von Landesrat Freibauer geschaffen.

Baurecht bedeutet das Recht, auf fremdem Grund zu bauen. Die Baurechtsaktion des Landes geht davon aus, so Landeshauptmann Dr. Pröll, daß Jungfamilien in der Startphase meistens das Geld fehlt, um sowohl ein Grundstück zu kaufen als auch Wohnraum zu schaffen. Das Land erwirbt daher die Grundstücke und überträgt sie jungen Familien. Später können sie den Grund erwerben, und zwar zum ursprünglichen Kaufpreis plus jährlich nur 3 Prozent Zinsen. Hier setzt nunmehr die Öko-Variante an. Der Zinssatz reduziert sich bei einer ökologischen Bauweise auf 2 Prozent. Ein konkretes Beispiel:
Ein Grundstück kostet 500.000 Schilling, wird es nach sieben
Jahren von den Bauherrn erworben, sind nach der Standardvariante 605.000 Schilling zu bezahlen, bei Anwendung der Öko-Variante dagegen nur 570.000 Schilling.

Landesrat Edmund Freibauer verwies auf die Verknüpfung zwischen der Öko-Eigenheimförderung und der Öko-Variante der Baurechtsaktion. Es werde gleichzeitig jungen Familien bei der Existenzgründung geholfen und ein positiver Effekt für die Umwelt erzielt. Die Öko-Eigenheimaktion werde mit einer Förderungssumme von jährlich 300 Millionen Schilling ein Investitionsvolumen von einer Milliarde auslösen und an die 1.400 Arbeitsplätze sichern.

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