KfV: Mehr Rücksichtnahme auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer-GRAFIK

: 3 Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben

Wien (OTS) - Mehr Rücksichtnahme gegenüber ungeschützten Verkehrsteilnehmern fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit angesichts der Unfallbilanz der letzten Woche. Im Zeitraum vom 2.-8. Februar 1998 kamen 3 Fußgänger auf Österreichs Straßen durch Fremdverschulden ums Leben.

"Eine den Sichtverhältnissen nicht angepaßte Geschwindigkeit - diese Straftat nach §20 der Straßenverkehrsordnung zeugt von tödlicher Ignoranz gegenüber ungeschützten Verkehrsteilnehmern", kommentiert das KfV die drei tragischen Unfälle.

2 Personen wurden zu Unfallopfern, nachdem sie bei einem Zusammenstoß auf der Autobahn die Unfallstelle absichern wollten. Sie wurden von nachkommenden Autos erfaßt und überrollt. Der zweite tragische Unfall ereignete sich in Wien auf der Reinprechtsdorferbrücke, wo ebenfalls ein Fußgänger starb. Eine Lenkerin verursachte den Unfall, da sie bei Rot über die Kreuzung fuhr. Sie gab an von der Sonne geblendet worden zu sein.

Das Tempo ist immer, insbesondere auch bei Dunkelheit so zu wählen, daß der Autofahrer bei Bedarf rechtzeitig reagieren, d. h. stehenbleiben oder ausweichen kann. Selbst vorbildliches Verhalten der ungeschützten Verkehrsteilnehmer schützt leider nicht immer vor tödlichen Kollisionen mit Fahrzeuglenkern. Sie sind auf das Verantwortungsbewußtsein der Motorisierten angewiesen.

Insgesamt starben in der Vorwoche 15 Menschen bei Verkehrsunfällen in Österreich. Unfallursachen waren nicht angepaßte Geschwindigkeit (4), Vorrangverletzung (1), riskantes Überholen (1), Unachtsamkeit (2) sowie Fahrstreifenwechsel (1).

Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM f. Inneres (OTS0061).

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