Wirte als Taxler? Warum nicht!

Liberale für sofortige Gesetzesänderung

Wien (OTS) - "Alkomaten im Wirtshaus, gut und schön; nur was hilft mir die Erkenntnis, alkoholisiert zu sein, wenn ich erst kein Verkehrsmittel benützen kann?", zeigt die Spitzenkanidatin der nö. Liberalen, Monika Halmer, eine Schwierigkeit für Gastronomen am Land auf. Das Taxi-System, vielleicht sogar zum günstigeren Tarif, wie in einigen Städten propagiert, fällt mangels Verfügbarkeit und zu großer Entfernungen in dünner besiedelten Gegenden weg. Daher trifft der Umsatzrückgang nach der Einführung der 0,5 Promille-Regelung vor allem die Dorfwirte mit unverminderter Härte. "Dies müßte nicht so sein, wenn die Kammern ihr stures Denken aufgeben würden", erklärt Halmer, "eine einfache Änderung der gesetzlichen Grundlagen könnte den Gastronomen die Beförderung ihrer Gäste erlauben." Geschadet würde damit entgegen Funktionärsaussagen niemandem, da die Taxiunternehmen eben in diesen Gebieten ohnehin keine Fahrgastaufkommen verzeichneten. Zudem könnten die Wirte eine flächendeckende Konkurrenz schon aus Kostengründen gar nicht aufziehen. "Es wäre eine Serviceleistung für die Gäste, sicher kein zweites ökonomisches Standbein, denn zu verdienen ist damit sicher nichts", rechnet Halmer vor, daß die Beförderungen ohenhin nur dann angenommen würden, wenn sie gerade die Selbstkosten abdecken. "Es braucht also niemand um seine Kammer-Pfründe bangen, es geht um eine Maßnahme, die die Verkehrssicherheit hebt. Und das sollte uns schließlich allen etwas wert sein", schloß die Spitzenkandidatin zur nö. Landtagswahl ihren Appell an die Kammerfunktionäre.

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