Schlachttiere dürfen nachweislich keine Hormone enthalten

Neue Verordnung tritt mit 1. März in Kraft

St.Pölten (NLK) - Fleisch darf keine Rückstände von verbotenen Substanzen wie Hormone enthalten. Um das zu garantieren, müssen
die Landwirte ab jetzt ein betriebseigenes Register führen und schriftlich bestätigen, daß den Tieren keine verbotenen Substanzen verabreicht worden sind bzw. daß die Wartezeit nach einer Behandlung eingehalten wurde. Das besagt die neue Rückstandskontrollverordnung für lebende Tiere, die am 1. März in Kraft tritt. Betroffen davon sind Tiere, die zur Fleischgewinnung dienen. "Um eine gute Produktqualität zu garantieren, wird heuer ein Rückstandsmonitoring durchgeführt, bei dem die Proben nicht nur dem Schlachtkörper, sondern bereits dem lebenden Tier
entnommen wird", erklärte Dr. Martin Deinhofer von der Veterinärmedizinischen Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung. In Niederösterreich gilt das für alle viehhaltende Betriebe.

"Schlachtbetriebe dürfen Tiere nur dann übernehmen, wenn die Rückstandskontrollverordnung eingehalten wurde", betonte
Deinhofer. Betriebe, die Nutztiere halten und damit handeln, müßten aus diesem Grund bei der Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet sein. Die Untersuchungen werden von Amtstierärzten durchgeführt. Deinhofer: "Gute Produktqualität mit entsprechender Kontrolle sei die Aufgabe einer verantwortungsvollen Landwirtschaft."

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