Förderungsaktion für Umweltschutzanlagen

1997 mehr als 30 Millionen Schilling ausbezahlt

St.Pölten (NLK) - Dem Umweltschutz kommt in Niederösterreich
eine besondere Rolle zu. Weil viele Maßnahmen nicht nur von der Verwaltung allein, sondern nur gemeinsam mit starken Partnern wie der heimischen Wirtschaft realisiert werden können, erinnert das Land Niederösterreich dieser Tage an seine Förderungsaktion für Umweltschutzanlagen. Ziel der Aktion ist es, Unternehmen in Niederösterreich bei der Durchführung von freiwilligen und behördlich vorgeschriebenen Umweltschutzinvestitionen finanziell
zu unterstützen. 1997 wurden im Rahmen dieser Förderungsaktion 70 Anträge eingebracht, von denen 59 auch bewilligt werden konnten. Das Gesamtvolumen förderbarer Kosten belief sich dabei auf 76 Millionen Schilling, zur Auszahlung gelangten mehr als 30
Millionen Schilling an einmaligen und laufenden Zuschüssen.

Gefördert werden Investitionen zur Vermeidung von Luft- und Wasserverunreinigungen sowie von Geruchs-, Staub-, Rauch- und Lärmbelästigungen. Weiters werden Investitionen unterstützt, die der Abfallvermeidung im Rahmen der Betriebstätigkeit oder dem Ersatz fossiler Energieträger und der Einsparung von Energie dienen. Auch umweltbedingte Betriebsverlegungen werden im Rahmen
der Aktion gefördert.

Gefördert wird in der Art, daß ein Zinsenzuschuß für ein aufzunehmendes Darlehen gewährt wird, das der Finanzierung der Umweltschutzinvestition dient. Für freiwillige Investitionen beträgt dieser Zinsenzuschuß bis zu 6 Prozent pro Jahr, während der Zinsenzuschuß für behördlich vorgeschriebene Investitionen bis zu 4 Prozent beträgt. In EU-Zielgebieten werden die Förderungen als einmalige Investitionszuschüsse ausbezahlt.

Förderungsansuchen sind unter Verwendung des entsprechenden Formulars schriftlich beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung, 3109 St.Pölten, Landhausplatz 1, einzubringen.
Weitere Informationen unter der Telefonnummer 02742/200/4328.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312Niederösterreichische Landesregierung

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