Helena Rubinstein und UNESCO verliehen erstmals einen Wissenschaftspreis für Frauen

Wien (OTS) - Helena Rubinstein, gebürtige Polin, baute bereits Anfang dieses Jahrhunderts einen weltweiten Kosmetikkonzern auf und galt als die Pionierin der modernen Wissenschaft. Durch ihr kontinuierliches Forschen erlangte sie Erkenntnisse, die Meilensteine in der modernen Kosmetologie wurden und so den Frauen zugute kamen.

"Ich verdanke mein Vermögen den Frauen. Deswegen möchte ich, daß es ihnen und ihren Kindern zugute kommt und ihre Lebensqualität verbessert", sagte Helena Rubinstein. Diesen Gedanken spiegelt der mit der UNESCO ins Leben gerufene Wissenschaftspreis für Frauen wieder.

Unter der Leitung von Frederico Mayor, Generaldirektor der UNESCO und Beatrice Dautresme, Generaldirektorin Helena Rubinstein wurde im Jänner in Paris der 1. Internationale Wissenschaftspreis für Frauen in der Forschung und Wissenschaft verliehen. Erstmals in der Geschichte kooperierte die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, mit einem Kosmetikunternehmen: mit Helena Rubinstein. Gemeinsam verliehen sie den ersten Preis an Frauen für ihre Verdienste in der Forschung und Wissenschaft. Weltweit wurden die besten Wissenschaftlerinnen aufgrund ihrer Arbeiten im Bereich der Grundwissenschaften eruiert. Für Österreich wurde Prof. Dr. Hilma Michalek nominiert, die ihr Leben in den Dienst der Zell- und Krebsforschung stellte.

Eine internationale 14-köpfige Wissenschafts-Jury wählte für Europa, Asien, Afrika und Südamerika je eine Preisträgerin, die den jeweils mit 20.000 Dollar dotierten Preis erhielt.

Für Europa erhielt die Französin Pascale Cossart den Rubinstein Award. Sie arbeitet am Institut Pasteur in Paris und forscht seit 10 Jahren an einer Bakteriengruppe, die bei schwangeren Frauen Früh-oder Fehlgeburten auslöst (Listeriose).

Grace Taylor erhielt für ihre Arbeit im Gebiet des Stoffwechsels der Blutfette den Preis für Afrika. Die Forscherin arbeitet als Professorin für Pathologie an der Universität von Ibadan, Nigeria.

Gloria Montenegro aus Chile, wurde aufgrund ihrer Arbeit an der Universität in Papal in Chile für Südamerika ausgezeichnet. Sie ist Botanikerin und erforscht Pflanzen in ihren Ökosystemen.

Myeong-Hee Yu aus Korea erhielt den Preis für Asien. Sie zählt zu den besten Forscherinnen im Bereich der Zellmikrobiologie.

(siehe auch APA/OTS-BILD)

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