Gruber: Pröll´sche "Unterstützung" führt zur Kündigung von 50 Arbeitnehmern!

VP-Arbeitnehmerpolitik einmal mehr enttarnt - Arbeitnehmer in Angst um ihre Jobs

St. Pölten, (SPI) - "Bei dem zu über 90 Prozent im Eigentum der Raiffeisen Landesbank Niederösterreich stehenden Kirchstettner Industriebetrieb FMW, welche sich einen guten Namen im Bereich der Fertigung von Förderanlagen und Verbrennungsanlagen gemacht hat, wurde die Kündigung von 50 Mitarbeitern - bei einem gesamten Mitarbeiterstand von 150 Beschäftigten - angekündigt. Vor wenigen Tagen ließ sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll gemeinsam mit dem Management als "Retter" abbilden - und sicherte die Unterstützung des Landes für den so wichtigen Betrieb im Bezirk St. Pölten zu. Einmal mehr enttarnt sich damit die konservative Arbeitnehmerpolitik von Pröll & Co. - nichts weiter als die Angst der Beschäftigten, ihre Jobs zu verlieren, bleibt
von den vollmundigen Versprechungen des Landeshauptmanns von Niederösterreich über", kritisiert der St. Pöltner SP-Obmann, Labg. Karl Gruber, die Vorgangsweise der VP-Niederösterreich.****

"Absolut verwerflich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß auf die Beschäftigten des Betriebes bereits Druck ausgeübt wird, sich zur Bewahrung ihrer Jobs unter den Kollektivvertragslöhnen -was gesetzlich nicht zulässig ist - bezahlen zu lassen. Eine
solche Vorgangsweise muß strikt zurückgewiesen werden und kann wohl nur im Umfeld von Eigentumsverhältnissen VP-naher Eigentümer und damit im unmittelbaren Einflußbereich der VP-Niederösterreich geschehen", so Gruber weiter. "Ich fordere LH Erwin Pröll auf, endlich einmal zu zeigen, was er kann, anstatt sich in "Schönwetterbildchen" fotografieren zu lassen und dabei lächelnd die Schicksale vieler Beschäftigter und ihrer Familien auf dem Gewissen zu haben", so Gruber abschließend.
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