Keusch: Wirtschaftspark Kematen (SMA) - erste konkrete Zusagen von LH Pröll sind sehr zu begrüßen

Nicht durch übereilte Handlungen die Chancen für die Region verspielen

St. Pölten, (SPI) - "Die heute getätigten Zusagen von LH Dr. Erwin Pröll betreffend des Wirtschaftsparks Kematen sind sehr zu begrüßen. Nachdem der Landeshauptmann nun den Forderungen der Sozialdemokraten, welche wir bereits im NÖ Landtag vorgebracht haben, entsprechen will, ist das Projekt Wirtschaftspark Kematen
auf dem richtigen Weg. Zwar ist die von uns immer geforderte Klarstellung betreffend der "bevorzugten" Ansiedlung von Handelsbetrieben noch immer nicht getroffen, allerdings ist der
von Pröll angekündigte Ausbau der Infrastruktur grundsätzlich positiv zu bewerten", stellt der Amstettner SP-Labg. Eduard Keusch zu heutigen Aussagen des Landeshauptmannes im Rahmen einer Kundgebung in Kematen fest.****

Denn eines ist klar - weitere Handelsbetriebe und Einkaufszentren
in die grüne Wiese zu stellen ist nicht das was wir brauchen. Einkaufszentren gibt es im Randbereich von Amstetten bereits
genug. Hier sollten nicht aus kurzfristigen Überlegungen und eines politischen Erfolgszwanges die Chancen verspielt werden. Großmärkte bedeuten eine wesentliche Konkurrenz für die kleinen Handelsbetriebe und eine Gefährdung der Nahversorgung. Zum zweiten haben diese Einkaufszentren die Tendenz zur Sonntagsarbeit in sich und konsumieren nur die ohnedies in begrenztem Ausmaß zur Verfügung stehende Kaufkraft.

Weiters ist erfreulich, daß sich Pröll zu einer Zusage betreffend der von den Sozialdemokraten in ihrem Zukunftskonzept für den Bezirk Amstetten geforderten Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen entschlossen hat. Der mehrspurige Ausbau der B 121, die Umfahrung Kematen-Sonntagberg und der Autobahnanschluß Oed gehören schon seit Jahren zu unseren wichtigsten Forderungen - diese scheinen
nun nach den Aussagen des Landesverkehrsreferenten Pröll einer Verwirklichung nahe.

"Ich warne aber auch, die Chancen des Projektes Wirtschaftspark Kematen für die Region durch übereilte Handlungen zu gefährden -wir müssen uns genügend Zeit nehmen, um hochwertige Arbeitsplätze der Produktion, des produzierenden Gewerbes sowie hochwertiger industrienaher Dienstleistungen anzusiedeln. Nur so ist das Geld
des Landes und der Gemeinden und somit der Steuerzahler zukunftsorientiert und sicher angelegt", so Keusch abschließend. (Schluß) fa

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